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„Das ist etwas zum Zuhören“

Von Karsten Krogmann

Frage:

Ein Jazzkonzert im Uni-Hörsaal – soll das Publikum heute Abend von Madeleine Peyroux etwas lernen?

Schmidt:

Natürlich nicht. Ich glaube aber, dass Madeleine Peyroux gut in die Uni passt: Sie ist jung, und in der Uni gibt es ein junges Publikum. Auch die Raumgröße des Audimax ist für dieses Konzert optimal: Wir rechnen mit bis zu 500 Besuchern, dafür wäre die Kulturetage zu klein und die Weser-Ems-Halle zu groß.

Frage:

Was für Vorlesungen gut ist, muss nicht automatisch auch für Gesang taugen. Wie kommen Sie darauf, dass das Audimax als Konzertsaal geeignet ist?

Schmidt:

Wir haben die Akustik getestet, die scheint sehr gut zu sein. Und es gibt weitere Vorteile: Die Bühne ist riesig, aber man kann sie nach Belieben verkleinern. Es gibt auch ausreichend Parkplätze vor Ort, das Uni-Parkhaus bleibt nämlich geöffnet.

Frage:

Und jetzt bitte die Nachteile . . .

Schmidt:

. . . naja, von Nachteil ist natürlich, dass der Saal in Oldenburg noch völlig unbekannt ist. Wir sind die Ersten, die ihn bespielen. Ein zweiter Nachteil ist, dass das Audimax nur in den Semesterferien und an Wochenenden gebucht werden kann. An den anderen Tagen finden dort Vorlesungen statt.

Frage:

Befürchten Sie nicht, dass die etablierten Hallenbetreiber eifersüchtig zuschauen, wenn Sie öffentliche Einrichtungen zum Konzertsaal erklären?

Schmidt:

Das glaube ich nicht. Kulturetage, Weser-Ems-Halle und Audimax decken ganz verschiedene Größen und Musikstile ab.

Frage:

Apropos: Wen würden Sie noch gern im Audimax auftreten lassen?

Schmidt:

Der Raum ist fest bestuhlt, Rock’n’Roll funktioniert da nicht. Jazz ist da schon das Richtige, Lesungen passen auch – Veranstaltungen eben, bei denen die Leute zuhören.

Das Audimax der Universität wird zum Konzertsaal. Dazu ein Gespräch mit Jörg Schmidt von der Veranstaltungsfirma OL-Concerts.
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