Die Aktionswoche „Ab in die Mitte“ vom 9. bis 15. Juni in Friesoythe war ein voller Erfolg. In den sieben Tagen konnte sich die Eisenstadt unter dem Motto „eisenARTig – einzigARTig“ mit zahlreichen Projekten von ihrer besten Seite zeigen. Über die meisten Aktivitäten hat die NWZ bereits berichtet. Hier nun noch weitere Projekte, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.
Da wäre zum Beispiel „Friesoythe à la cARTe“. Am Sonntag in der Zeit von 12 bis 18 Uhr präsentierten örtliche Gastronomen und Köche lokale und regionale Spezialitäten in einem Zelt auf dem Franziskusplatz. Viele Besucher ließen sich unter anderem Pizza, Lasagne, Bärlauchpfannkuchen, Spargelcremesuppe, Sommersalat, Räucherlachs, den Gemüse-Lammtopf oder gemischte Häppchen schmecken. Auch eine große Auswahl an Getränken wie hausgemachte Erdbeerbowle und Weine wurde angeboten.
Besonders in der Mittagszeit sei der Andrang groß gewesen, sagte Werner Bührmann vom „Eisenhof“. An seinem Stand probierte zum Beispiel Hans-Peter Marschall aus Friesoythe den Parmaschinken mit Oliven, Gran Moravia-Käse und hausgemachtem Brot. Und wie schmeckte es ihm? „Es war sehr gut“, sagte Marschall.
Ebenfalls am Sonntag fand in der Eisenstadt ein verkaufsoffener Sonntag statt. Er lockte zahlreiche Besucher an, die bei schönem Wetter die Gelegenheit nutzten, einzukaufen oder durch die Straßen zu bummeln.
Die Stadt Friesoythe ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte. Zur Erinnerung daran werden Eisentafeln aller 19 Mitgliedsstädte in einer Skulptur beim Europaplatz an der Europastraße installiert. Die Arbeiten dazu haben jetzt begonnen. Am 19. September wird das Projekt mit dem Namen „Eisen 3“ abgeschlossen sein. Dann wird es offiziell präsentiert.
Der Heimatverein Friesoythe hat im Rahmen der Aktionswoche die Zahl der Fototafeln in der Innenstadt erweitert. Die Tafeln erinnern an die Friesoyther Stadtgeschichte und zeigen die Stadt im Wandel der Zeit.
Künstler Diedel Klöver aus Varel hat am Sonnabend im Garten des Werkhauses Pancratz eindruckvoll demonstriert, wie man Kreaturen und Skulpturen aus altem Eisen und Schrott ein „neues Leben einhaucht“.
Am Freitag wurde die „Von Heimburg“-Ausstellung im Rathaus am Stadtpark eröffnet. Es handelt sich um eine Dokumentation mit Bildern und Texten des ehemaligen Friesoyther Amtshauptmannes und Geschichtenschreibers Ernst von Heimburg. Sein wohl bekanntestes Werk ist die Erzählung „Geldschrankdiebstahl von Friesoythe“. Während der Ausstellungseröffnung durch Bürgermeister Johann Wimberg und Heimatbund-Präsident Hans-Georg Knappik wurde auch ein restauriertes Heimburg-Gemälde enthüllt. Die „Von Heimburg Ausstellung“ istin den Öffnungszeiten des Rathauses am Stadtpark zu sehen: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr.
Wer am Sonntag durch die Friesoyther Innenstadt flanierte, dem sind bestimmt die besonderen Blumenarrangements in den Eingängen der Geschäfte aufgefallen. Auch das gehörte zu „Ab in die Mitte“. Die „Florale Gestaltung der besonderen ART“ war eine Gemeinschaftsaktion des Handels- und Gewerbevereins und eines Blumengeschäfts in der Innenstadt.
Auch die Schaufenster einiger Geschäfte der Innenstadt waren besonders gestaltet. Mitglieder des Kunstkreises Friesoythe nutzen die Schaufenster als Rahmen ihrer Werke. Die Ausstellung der lokalen und regionalen Künstler ist noch bis zum 13. September zu sehen.
