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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Wissenschaft: Debatte über Schulfach Geschichte

24.09.2016

Hamburg Zum Abschluss des Deutschen Historikertags haben Wissenschaftler die zunehmende Bedeutung der Geschichtsforschung betont – und einen höheren Stellenwert des Schulfaches gefordert.

„Geschichte ist in einer Zeit wichtiger geworden, in der die Übersichtlichkeit der Welt abnimmt“, sagte der scheidende Vorsitzende des Historikerverbands (VHD), Martin Schulze Wessel, am Freitag in Hamburg.

Wessel hatte vor vier Jahren angekündigt, Geschichte enger mit Politik zu verknüpfen. Dieser Ansatz werde beibehalten, sagte seine Nachfolgerin, Eva Schlotheuber. Als weitere Aufgabe nannte sie, die tiefe Kluft zwischen der Masse der Geschichtsstudenten und der Exzellenzforschung zu überbrücken.

Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sagte, es gehe auch darum, die Masse der Studierenden nach dem Abschluss sinnvoll in die Gesellschaft zu integrieren. Als weiteres Problem nannte die 56-Jährige den Bildungsstand der Studienanfänger. „Wir müssen die Studierenden oft erst studierfähig machen.“ Dazu gehöre etwa die Fähigkeit, längere Texte konzen­triert zu lesen.

Vier Tage lang hatten 3800 Teilnehmer in Hamburg über „Glaubensfragen“ diskutiert. Der nächste Historikertag findet 2018 in Münster statt.

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