Strücklingen - Einmal im Jahr treffen sich die Priester, Diakone und Pastoralreferentinnen aus dem Dekanat Friesoythe zu einem Ausflug. Dabei wird immer eine Gemeinde besucht. Jetzt waren die Seelsorgerinnen und Seelsorger zu Gast in Strücklingen, eingeladen hatte Pfarrer Ludger Fischer.
„Ich freue mich über euren Beuch und bin sicher, dass ich heute noch Neues über meine Gemeinde erfahre“, sagte der Pfarrer und spielte damit auf die Dauer seiner Tätigkeit im Saterland an. Ludger Fischer ist seit einem Jahr Pfarrer für die katholischen Gemeinden im Saterland. In Strücklingen stand ein kundiger Reiseleiter bereit. Conrad Niemeyer ist mit allen Gegebenheiten des Ortes bestens vertraut. Er erzählte aus der Geschichte des Ortes und der Pfarrgemeinde St. Georg und wusste manche lustige Geschichte zu erzählen.
Die Kirche St. Georg wurde 1900/1901 gebaut. Damit war eine 20 Jahre dauernde Übergangslösung beendet: Direkt mit der Kirche verbunden war ein Klassenraum, der sonntags für die Gläubigen genutzt werden konnte. Nicht ohne Stolz erzählte Niemeyer, dass zwei Männer aus dem Ort die Kirche gebaut haben.
Nach dem Besuch des Gartens der Familie Jakobi war die Johanniter-Kapelle in Bokelesch das nächste Ziel. Joachim Bunger, Ansprechpartner für das Info-Zentrum, erzählte über die Geschichte des Johanniter-Ordens und des früheren Klosters. Pfarrer em. August Vornhusen stellte den Gästen aus dem Dekanat die Klosterkapelle vor.
Auf der Rückfahrt war eine Stippvisite in Ostfriesland wichtig. Idafehn gehört politisch zu Ostrhauderfehn und damit zu Ostfriesland. Für die Katholiken ist der Pfarrer des Saterlandes zuständig. Der Ausflug endete mit dem Gebet der Vesper in Sankt Georg und einem Abendessen.
