Oldenburg - Zoten und Quoten: Dafür ist die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Andererseits auch für einen Plattenvertrag inklusive eines Geldpreises von 500 000 Euro für den Gewinner. Jetzt haben die Verantwortlichen des Formats auch in Oldenburg nach geeigneten Bewerbern gesucht.
Auf dem vom Regen nassen Kopfsteinpflaster des Rathausplatzes, hinter den leuchtend blauen Absperrbändern, könnte der Traum vom Popstardasein an einem Montagnachmittag wahr werden – oder aber platzen.
Ablehnung der Jury
Die Tür des leuchtend blauen Castingtrucks öffnet sich. Mit hochroten Wangen läuft eine junge Frau auf ihre Angehörigen zu. Sie lässt sich umarmen, atmet tief durch und berichtet dann vom ablehnenden Urteil der Jury: Sie könne zwar singen, allerdings müsse sie mehr aus sich herauskommen.
Leichter nimmt Rambo Sadieku aus Leer die Einschätzung seiner Stimme. Er hat sich gerade eine Zigarette angezündet und bilanziert: „Die meinten, dass ich einige Töne getroffen hätte. Für die große Bühne aber reiche es nicht“, erzählt der 22-Jährige.
Neben Reisen zu Traumständen gehört es für die Teilnehmer zum Prinzip der Show, nacheinander ausgesiebt – und von der Jury rund um Musikproduzent Dieter Bohlen unverblümt bewertet zu werden. „Damit hätte ich keine Probleme gehabt“, resümiert der junge Leeraner.
Auch die 21-jährige Jasmin Gärtner hat sich auf die Bühnen im blauen Truck vor der Lamberti-Kirche gewagt: „Erstmal habe ich mich kurz vorgestellt. Während man selbst auf einem Stern steht, bewerten zwei Musikredakteure den Gesang. Man kann auch Musik abspielen lassen – oder komplett a cappella singen.“ In die nächste Runde hat sie es nicht geschafft.
Noch bis 20 Uhr hält der Truck auf dem Rathausplatz, haben andere Bewerber die Chance auf einen Platz auf der Bühne. „Wir orientieren uns auch an den Öffnungszeiten des Einzelhandels“, erklärt Corinna Limier, die zuständige Redakteurin der Produktionsfirma.
Die meisten Bewerber, schildert sie, haben zwei bis drei Lieder „in petto“. Auch Tanzmusik – wie Elektro oder Hip-Hop – sei in den Castings-Trucks vorbereitet – „für den Fall, dass jemand sein tänzerisches Können unter Beweis stellen möchte“, so Limier.
Warten in Gruppen
Vor dem großen Truck und einem weiteren kleineren Anhänger stehen wartende Jugendliche in kleinen Grüppchen zusammen – eine Szene wie auf dem Schulhof. Älter als 30 Jahre dürfen die Bewerber nicht sein. Wer das Okay bekommt, stellt sich einem weiteren Casting. Erst wer diese Hürde überwindet, lernt die TV-Jury um Dieter Bohlen kennen.
Oldenburg - Zoten und Quoten: Dafür ist die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Andererseits auch für einen Plattenvertrag inklusive eines Geldpreises von 500 000 Euro für den Gewinner. Jetzt haben die Verantwortlichen des Formats auch in Oldenburg nach geeigneten Bewerbern gesucht.
Auf dem vom Regen nassen Kopfsteinpflaster des Rathausplatzes, hinter den leuchtend blauen Absperrbändern, könnte der Traum vom Popstardasein an einem Montagnachmittag wahr werden – oder aber platzen.
Ablehnung der Jury
Die Tür des leuchtend blauen Castingtrucks öffnet sich. Mit hochroten Wangen läuft eine junge Frau auf ihre Angehörigen zu. Sie lässt sich umarmen, atmet tief durch und berichtet dann vom ablehnenden Urteil der Jury: Sie könne zwar singen, allerdings müsse sie mehr aus sich herauskommen.
Leichter nimmt Rambo Sadieku aus Leer die Einschätzung seiner Stimme. Er hat sich gerade eine Zigarette angezündet und bilanziert: „Die meinten, dass ich einige Töne getroffen hätte. Für die große Bühne aber reiche es nicht“, erzählt der 22-Jährige.
Neben Reisen zu Traumständen gehört es für die Teilnehmer zum Prinzip der Show, nacheinander ausgesiebt – und von der Jury rund um Musikproduzent Dieter Bohlen unverblümt bewertet zu werden. „Damit hätte ich keine Probleme gehabt“, resümiert der junge Leeraner.
Auch die 21-jährige Jasmin Gärtner hat sich auf die Bühnen im blauen Truck vor der Lamberti-Kirche gewagt: „Erstmal habe ich mich kurz vorgestellt. Während man selbst auf einem Stern steht, bewerten zwei Musikredakteure den Gesang. Man kann auch Musik abspielen lassen – oder komplett a cappella singen.“ In die nächste Runde hat sie es nicht geschafft.
Noch bis 20 Uhr hält der Truck auf dem Rathausplatz, haben andere Bewerber die Chance auf einen Platz auf der Bühne. „Wir orientieren uns auch an den Öffnungszeiten des Einzelhandels“, erklärt Corinna Limier, die zuständige Redakteurin der Produktionsfirma.
Die meisten Bewerber, schildert sie, haben zwei bis drei Lieder „in petto“. Auch Tanzmusik – wie Elektro oder Hip-Hop – sei in den Castings-Trucks vorbereitet – „für den Fall, dass jemand sein tänzerisches Können unter Beweis stellen möchte“, so Limier.
Warten in Gruppen
Vor dem großen Truck und einem weiteren kleineren Anhänger stehen wartende Jugendliche in kleinen Grüppchen zusammen – eine Szene wie auf dem Schulhof. Älter als 30 Jahre dürfen die Bewerber nicht sein. Wer das Okay bekommt, stellt sich einem weiteren Casting. Erst wer diese Hürde überwindet, lernt die TV-Jury um Dieter Bohlen kennen.
