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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Der Italiener für die deutsche Talkshow

27.06.2014

Bremen Giovanni di Lorenzo (55) moderiert seit 25 Jahren die Radio Bremen-Talkshow „3nach9“. Der Sender zeigt dazu am Freitag die spektakulärsten, spannendsten und witzigsten Ausschnitte aus seinen Gesprächen (NDR/RB-Fernsehen 22 Uhr) unter dem Titel „Die Lorenzo-Strategie - 25 Jahre 3nach9 mit Giovanni di Lorenzo“. Die Liste seiner Gäste liest sich wie die Nomenklatur eines Vierteljahrhunderts deutscher und europäischer Geschichte: Angela Merkel und Gerhard Schröder, Sir Peter Ustinov und Carla Bruni, die Klitschko-Brüder und Uwe Seeler zählten unter anderen zu seinen Gesprächspartnern vorm Bildschirm.

An ein Aufhören denkt der Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“ nach wie vor nicht. Vor fünf Jahren sagte di Lorenzo, für ihn sei ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen und er empfinde es als Geschenk, diese Talkshow moderieren zu dürfen. So ist es noch immer: „Ich bin mit ungebrochener Freude dabei“, sagte die Lorenzo der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. „Geblieben ist die Begeisterung für das Projekt 3nach9.“

Di Lorenzo übernahm als junger Journalist im Alter von 30 Jahren 1989 die Moderation. Bis heute hatte er verschiedene Partnerinnen. Die ersten Jahre moderierte er gemeinsam mit Juliane Barthel, die 1998 starb. Mit Amelie Fried führte di Lorenzo von 1998 bis 2009 durch die Sendung. Die Zusammenarbeit mit Charlotte Roche dauerte nur kurz. Nach vier Monaten war Roche im gegenseitigem Einvernehmen das Handtuch. Seit Sommer 2010 ist „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers die Co-Moderatorin. Außerdem gab es zahlreiche Gast-Talkerinnen. Die Radio-Bremen-Talkshow „3nach9“ läuft seit 1974 und ist die dienstälteste Talkshow im deutschen Fernsehen.

Di Lorenzo geriet im Mai wegen seiner Doppelwahl zum Europäischen Parlament in die Schlagzeilen. Als Doppelstaatler besitzt er einen italienischen und einen deutschen Pass. Er erhielt zwei Wahlbenachrichtigungen und ging nach eigener Aussage auch zweimal zur Wahl – einmal als Italiener und einmal als Deutscher. Bei der Staatsanwaltschaft Hamburg läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Wahlfälschung.

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