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NWZonline.de Nachrichten Kultur

26. Filmfest Emden-Norderney: „Mr. Holmes“ kämpft gegen das Vergessen

05.06.2015

Emden /Oldenburg In dem mit 600 Gästen prall gefüllten Neuen Theater Emden und mit einem begeisterten Publikum ist am späten Mittwochabend das 26. Internationale Filmfest Emden-Norderney eröffnet worden. Gezeigt wurde die britische Krimikomödie „Mr. Holmes“ als Vorabpremiere vor dem deutschen Kinostart.

Die Romanverfilmung zeigt eine noch unbekannte Seite des genialen Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Dieser will als inzwischen 93-Jähriger seinen letzten Fall lösen und muss dabei gegen die Zeit und das Vergessen kämpfen.

Ehrengast Eckart Dux, die deutsche Stimme von „Mr.- Holmes“-Star Ian McKellen, sorgte für gute Laune im Neuen Theater, als er eine Kostprobe seiner Synchronarbeiten abgab, darunter Gandalf in „Der Hobbit“ und Norman Bates in „Psycho“.

Größtes Festival

Das Filmfest läuft bis zum 10. Juni. Beim größten niedersächsischen Filmfestival werden in Emden und auf der Insel Norderney mehr als 80 internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt. Darunter sind 28 deutsche Erstaufführungen und vier Uraufführungen. Der Programmschwerpunkt liegt bei den Kinoproduktionen aus dem nordwesteuropäischen Raum. Das Publikum entscheidet mit über die Vergabe der Filmpreise, die mit insgesamt über 50 000 Euro dotiert sind.

www.filmfest-emden.de

Neue Ära?

Festivalleiter Rolf Eckard gab in Anwesenheit von Oberbürgermeister Bernd Bornemann zum Festivalstart bekannt, dass der Vorverkauf in diesem Jahr so gut wie nie zuvor gestartet sei. „Als gemeinnützige Gesellschaft starten wir heute in eine neue Festival-Ära., sagte Eckard in seiner Eröffnungsrede. „Wir sind und bleiben eines der schönsten und interessantesten Publikumsfestivals in Deutschland, ein Festival der echten Begegnungen.“

Thomas Schäffer, Geschäftsführer der Nordmedia Niedersachsen/Bremen, lobte das besondere Flair: „Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr sieben Nordmedia-geförderte Filme, zum Teil als Premiere, in Emden zu sehen sind“, so Schäffer in seiner Ansprache. „Wer sich einen Überblick über das Filmschaffen im Nordwesten Europas und über neueste deutsche Filme verschaffen möchte, für den sind Emden und die Festivalinsel Norderney in den kommenden Tagen ganz gewiss die richtigen Plätze.“

24 000 Zuschauer

Drei Bücher mit gesellschaftlich engagierten und politisch hochaktuellen Stoffen sind für den Emder Drehbuchpreis nominiert. Für die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung ist auch „Gott ist groß“ von Karsten Dahlem und Stephan Lacant in die engere Auswahl der Jury gekommen. Der Film handelt von einer 17-jährigen Deutschen, die sich zu einem tiefgläubigen Muslim hingezogen fühlt.

Dahlem führt zurzeit bei der Inszenierung von „Die Leiden des jungen Werther“ Regie am Oldenburgischen Staatstheater. Die Premiere ist am 24. Juni.

Die 26. Ausgabe des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney erwartet – wie im vergangenen Jahr – etwa 24.000 Zuschauer.

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