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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Literatur: Kühnes Denken von Autoren soll belohnt werden

13.09.2017

Frankfurt /Main /Berne Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2017 stehen fest: Gerhard Falkner, Franzobel, Thomas Lehr, Robert Menasse, Marion Poschmann und Sasha Marianna Salzmann.

„Kühnes Denken: Das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet“, sagte die Jurysprecherin Katja Gasser vom Österreichischen Rundfunk am Dienstag in Frankfurt am Main. „Allen gemeinsam ist das Bewusstsein, dass ernsthaftes literarisches Tun immer auch ein Brechen mit herrschenden Ordnungen im Sprechen, Denken und Fühlen bedeutet.“

Nominiert wurden die Romane von Gerhard Falkner („Romeo oder Julia“, Berlin Verlag, September 2017), Franzobel („Das Floß der Medusa“, Paul Zsolnay, Januar 2017), Thomas Lehr („Schlafende Sonne“, Carl Hanser, August 2017), Robert Menasse („Die Hauptstadt“, Suhrkamp, September 2017), Marion Poschmann („Die Kieferninseln“, Suhrkamp, September 2017) und Sasha Marianna Salzmann („Außer sich“, Suhrkamp, September 2017).

Nicht in die engere Wahl einbezogen wurden unter anderem die jüngsten Werke von Sven Regener, Ingo Schulze, Julia Wolf und Feridun Zaimoglu. Die sieben Jurymitglieder sichteten nach eigenen Angaben insgesamt 200 Titel, die zwischen Oktober 2015 und dem 12. September 2017 erschienen sind.

Erst am Abend der Preisverleihung, am 9. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Rathauses Römer, erfahren die sechs Autoren, an wen der Preis geht. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit dem Jahr 2005 jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger erhält 25 000 Euro, die fünf Finalisten werden mit jeweils 2500 Euro belohnt. 2016 hatte der Roman „Widerfahrnis“ von Bodo Kirchhoff das Rennen gemacht.

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