Am 4. Juli erneut ein Nachmittag für Demenzkranke und ihre Angehörigen
Der Betreuungsdienst
für pflegende Angehörige organisiert auch die regelmäßigen Treffen der Diakonie für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Unter dem Motto „ZeitWeise“ findet das nächste Treffen am Mittwoch, 4. Juli, im Haus der Diakonie in Großenkneten statt.Von 15 bis 17 Uhr
steht dieses Mal das Thema „Sommerfrüchte“ im Mittelpunkt. „Mit anderen zusammen Geselligkeit erleben“ – das steht laut Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Schleppegrell im Mittelpunkt. Denn oft würden Angehörige mit ihren demenzkranken Familienmitgliedern die Öffentlichkeit meiden. Bei den Treffen der Diakonie biete sich die gute Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Das Thema „Sommerfrüchte“ wird sich in der Dekoration wiederfinden. Gemeinsam wird gesungen, begleitet von Heinz Evers am Akkordeon. Gerade das gemeinsame Singen wecke Erinnerungen, so Schleppegrell.Teilnehmen
können alle Interessierten aus dem Landkreis Oldenburg. Für Kaffee, Tee und Gebäck sind fünf Euro pro Person zu zahlen.Anmeldungen
werden erbeten bei der Diakonie in Großenkneten unter 04435/5008. Hier gibt es weitere Infos.Großenkneten/kd Für Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, ist der zeitliche Rahmen oft eng. Es bleibt wenig Zeit für andere Dinge. Und oft ist niemand da, der einspringen könnte, wenn der Pflegende selber zum Arzt muss, Einkäufe erledigen oder einer Einladung folgen möchte. Hilfe kommt hier vom ehrenamtlichen Betreuungsdienst, den das Diakonische Werk in Großenkneten seit drei Jahren anbietet.
Sieben Frauen aus der Gemeinde kommen bei Bedarf gerne ins Haus, um pflegende Angehörige für ein paar Stunden zu entlasten. Nach genauer Absprache. „Zum ersten Kennenlerntermin gehe ich immer mit“, so Diakonie-Geschäftsführer Ulrich Schleppegrell. Ob eine, zwei oder auch mal drei Stunden – pro Einsatz des ehrenamtlichen Betreuungsdienstes ist nur eine Kostenpauschale von fünf Euro zu zahlen.
Alle Frauen vom Betreuungsdienst haben Erfahrungen mit der Pflege. Sie haben Kurse und Fortbildungen besucht bzw. waren früher selber in Pflegeeinrichtungen tätig oder haben Angehörige gepflegt. Beste Voraussetzungen, dass eine optimale Betreuung gewährleistet ist.
Der Bedarf ist da, doch die Hemmschwelle ist hoch. Wenn Angehörige diese erst einmal überwunden haben, ist die Freude groß, dass es da jemanden gibt, der schon mal einspringen kann. „Und Verschwiegenheit ist Pflicht“, erklärt Inge Ziemer. „Die Arbeit gibt uns sehr viel. Es kommt viel Dankbarkeit zurück“, weiß Wilma Hinrichs zu berichten, die ebenfalls zum Team gehört, wie auch Liesa Tempelmann, Elke Dömski, Andrea Jaedicke, Regina Jensen und Bernhild Jäger. Weitere Interessierte sind immer willkommen.
Angefordert werden kann der Betreuungsdienst unter Tel. 04435/5008 (Diakonie).
