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DIAKONIE Neue Spitze setzt auf Erfahrung

Soziale Arbeit

Die Diakonie

ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Die Einrichtungen leisten vielfältige Dienste am Menschen, u.a. in der Altenpflege und der Behindertenhilfe.

Dem gemeinnützigen

Verein

gehören als Mitglieder die Diakonischen Werke der 22 Landeskirchen, neun Freikirchen sowie 81 Fachverbände der verschiedensten Arbeitsfelder an.

Landkreis/Delmenhorst/nch Heinz Heinsen aus Großenkneten ist der neue Vorsitzende des neu gebildeten Diakonischen Werkes im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land. Zu seinem Stellvertreter wurde der Kirchhatter Pfarrer Jürgen Menzel bestimmt. Neuer Geschäftsführer des Kirchenkreises ist Klaus-Peter Seibt aus Delmenhorst. Ulrich Schleppegrell, der zuvor Leiter des Diakonischen Werkes Oldenburg-Land war, wird seine Aufgaben beibehalten. „Inhaltlich wurde nichts verändert. Die Strukturen bleiben bestehen“, sagte Seibt.

Die Neubildung der Diakonischen Werke war nach dem Neuzuschnitt der Kirchenkreise der Oldenburgischen Kirche notwendig geworden. Die Anzahl der Kreise wurde von elf auf sechs reduziert. Die Kirchenkreise Delmenhorst und Oldenburg-Land wurden zusammengelegt, folglich auch die beiden dort ansässigen Diakonischen Werke.

Bei der Gründungssitzung am Donnerstagabend in Großenkneten hat die Kirchensynode den neuen – ehrenamtlich tätigen – Vorstand für die kommenden sechs Jahres bestimmt. Zu ihm gehören neben Heinsen und Menzel auch Katharina Baehr, Heinz Grothenn, Wolfgang Pape (alle Delmenhorst), Elvi Gallus (Großenkneten) und Paul Krey (Ganderkesee).

Heinsen kann auf langjährige Erfahrung in der Diakonie-Arbeit zurückgreifen. Bei der Gründung des ersten Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Oldenburg im Jahr 1969 wurde Heinsen zum Vorsitzenden gewählt. Auch nach der Neustrukturierung der Kirchenkreise im Jahr 2001 von zwölf auf elf blieb Heinsen Vorsitzender. Während seiner Amtszeit gründete er u.a. die Diakonie-Sozialstation Großenkneten-Hatten-Wardenburg. 1990 rief er mit dem Tungeler Friedrich Hellbusch die Tagesbetreuungsstelle in Wardenburg ins Leben.

Geschäftsführer Seibt hat 1991 bei der Diakonie in Delmenhorst als Sozialarbeiter angefangen. Seit 2003 ist er Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Delmenhorst. Die Aufgaben dort umfassen u.a. die Betreuung zweier sozialer Brennpunkte durch Nachbarschaftsbüros und ein Wohnprojekt für Haftentlassene.

„Jetzt werden wir die Erfahrungen, die wir beide in der Stadt und auf dem Land gesammelt haben, bündeln“, sagte Heinsen. In ihrem ersten Amtsjahr wollen sie sich bei allen Mitarbeitern vorstellen. „Und wir wollen die bislang erfolgreiche Arbeit mit schwarzen Zahlen fortführen“, sagte Seibt.

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