Insolvenz Wichernstift
Scheinbar trampelt ein Herr Emken wie ein Elefant über alle menschlichen, kirchlichen, rechtlichen und moralischen Grundsätze und stellt sich im Zeitungsinterview als Opfer hin (...). Ähnlich wehrten sich auch jüngst abgetretene Machthaber! Wir Leser sollen wohl vergessen, dass Mitarbeiter in Einzelgesprächen bei der Heim-/Pflegedienstleitung zur Unterschrift gedrängt wurden und die, die keine schlechteren Verträge unterschrieben haben, wurden mit seinem Wissen per Liste an den Pranger gestellt.
Möchte Herr Emken verschweigen, dass er den Pastor Matthias Brockes, ohne die kirchlichen Gepflogenheiten zur Verabschiedung zu beachten, kurzfristig entlassen hat? Verschweigen möchte er wohl auch, dass er sehr motivierte Altenpflegeschülerinnen komplett entlassen hat, obwohl überall Fachkräfte händeringend gesucht werden. Verschweigen möchte Herr Emken wohl auch, dass er seit Jahren die schlechte wirtschaftliche Situation verkündete, damit die Angestellten „freiwillig“ auf Lohn verzichten, doch er sich zielführenden Verhandlungen zur Kostenreduzierung verweigerte. Scheinbar rechnet sich das „Geschäftsmodell Insolvenz“ im Sinne der „Eigensanierung“. Eventuell hat der ehemalige Verwaltungsleiter eines Krankenhauses in Stenum als Vereinsmitglied hier (...) Beratung gegeben? (...)
Leider stellen sich hier die Kirche und Diakonie als „Helfer der Schwachen“ ein sehr schlechtes Zeugnis aus. Die motivierende Leitung einer diakonischen Einrichtung stellte ich mir bisher anders vor! Als Informationsquelle empfehle ich im Internet: www.ag-mav.de.
Stefan Zempelin, Ganderkesee
