Hildesheim - Die Vorwürfe, behinderte Bewohnerinnen der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim besserten sich ihr Taschengeld mit Prostitution auf, haben sich aus Sicht der Einrichtung erledigt. „Nach dem jetzigen Sachstand sind diese Vorwürfe vom Tisch“, sagte Direktor Ulrich Stoebe. Er sprach von „unbewiesenen und unbestätigten Gerüchten, Mutmaßungen und Unterstellungen“. Dies hätten die bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben. Aus den Gerüchten sei ein „Rotlichtskandal bei Menschen mit Behinderungen“ konstruiert worden.
Zeitungen hatten unter Berufung auf den Vater einer Bewohnerin und andere Zeugen berichtet, Behinderte aus der Diakonie Himmelsthür böten sich Freiern an, zum Teil gegen Zigaretten als Bezahlung.
