Nordenham - „50 oder die junge Kunst des Alterns“: So heißt das Theaterstück, das am Sonnabend, 8. März, zum Internationalen Frauentag im Güterschuppen aufgeführt wird. Die Produktion unter der Regie von Beate Albrecht thematisiert auf ironische Weise die Sorgenfalten all jener, die beim Blick in den Spiegel immer mehr Anzeichen des Älterwerdens registrieren müssen.

Bei allem Theaterspaß hat das Stück einen ernsten Hintergrund: Die Diskussion um den demografischen Wandel, um eine alternde Gesellschaft bei sinkenden Geburtenraten. In der nächsten Generation werde das Durchschnittsalter der Einwohner bei 48 Jahren liegen, erläutert Karin Windheim-Czichon, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nordenham und Veranstalterin der Theaterproduktion. „Dieser Trend steht in einem merkwürdigen Missverhältnis zu dem weit verbreiteten Jugendwahn“, sagt sie. Das Theaterstück soll dazu Denkanstöße geben.