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NWZonline.de Nachrichten Kultur

LITERATUR: Die Klimmzüge der Dichter

03.10.2008

OLDENBURG Wie sieht der Arbeitsplatz der Schriftstellerin und letztjährigen „Literatour Nord“-Preisträgerin Katja Lange-Müller aus? Ist der Stuhl von Arno Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, tatsächlich sehr hart? Und benötigt er diesen harten Untergrund für sein Schreiben? In welchem Zusammenhang steht die mit Nippes überfrachtete Wohnung des Wiener Autors Franzobel zu seiner Literatur?

Das Fazit von Kyra Maria Leiß und Michael Rahlves, die das Gespräch mit Franzobel führten, eine Unterhaltung, die jetzt auch als Werkstattgespräch in der Reihe „Im Atelier“ veröffentlicht wird: „Franzobels Texte funktionieren wie dieses Heim. Man kann sich gut vorstellen, dass sie hier entstanden sind, man kann sich sogar vorstellen, dass sie nur hier wirklich zu Hause sind.“

Katja Lange-Müller, Franzobel, Juli Zeh, Arno Geiger und Antje Rávic-Strubel, fünf der sechs Teilnehmer der vergangenen Lesereihe „Literatour Nord“ haben ihre Arbeitsplätze zugänglich gemacht, Einblick in ihre Ateliers geboten und somit in ihr künstlerisches Schaffen, in ihre Werke und ihr Selbstverständnis als Schriftsteller. Dargestellt werden diese Einblicke nun in fünf Gesprächsbänden „Im Atelier. Beiträge zur Poetik der Gegenwartsliteratur“.

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Ausgangspunkt für die Werkstattgespräche war naturgemäß die „Literatour Nord“: Sabine Doering, Germanistin der Uni Oldenburg, bot ein Seminar über die renommierte Lesungsreihe an, in dem die Studenten mit den Schriftstellern ins Gespräch kamen. So entwickelte sich die Idee, Werkstattgespräche zu führen.

Was nun eine literarische „Homestory“ vermuten lässt, entpuppt sich jedoch schnell als ein kleines, unkonventionelles Kompendium. Nicht der voyeuristische Blick in den Privatbereich steht dabei im Zentrum, sondern vielmehr ein Abtauchen in deren Produktionskosmos. Offene, persönliche Momente treten dabei an den Tag, wie man sie aus der gängigen Literaturwissenschaft kaum kennt.

Katja Lange-Müller, die am 12. Oktober aus ihrem eigenen Werkstattgespräch „Klimmzüge am Rande des Universums“ vorliest und im Gespräch mit Sabine Doering die „Im Atelier“-Reihe vorstellen wird, berichtet zum Beispiel ungemein frei von ihrer Arbeit als Schriftstellerin.

Ob sie ihre Texte für sich selbst schreibe? „Nein! Ich schreibe überhaupt nicht für mich“, antwortet die Schriftstellerin. „Das würde ich niemals tun! Ich will nicht lesen, was ich schreibe. Dann würde ich zeichnen.“

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