Bardenfleth - Neun Jahre nach ihrem Tod im Jahr 2004 zeigt das Moorriemer Landcafé eine Auswahl aus dem umfangreichen Gemäldefundus der aus Cuxhaven stammenden Malerin Margot Schwarz. Eingerichtet wurde die Ausstellung am Dienstag von ihrer Tochter, der Moorriemer Psychotherapeutin Andrea Schwarz-Zauzich (Butteldorf).

Margot Schwarz absolvierte 1989 ihren ersten Intensivkursus bei dem bekannten Maler Jannes Buchweiz in Dorum. Sie bildete sich anschließend weiter bei der Berliner Malerin Annette Ody, bei Ann Hummelsheim in Bremerhaven und bei der Malerin Helga Hentschel-Holterndorf in Worpswede.

Ab 1997 kämpfte Margot Schwarz mit einer heimtückischen Krankheit, die Stimmungen während der Erkrankung drückte die Malerin in einigen ihrer Bilder aus. Nach der Ölmalerei fand Margot Schwarz ihren Schwerpunkt in der Aquarellmalerei. Sie experimentierte in der Technik der Décalcomanie. In dieser Technik wird flüssige Farbe auf eine glatte Platte aufgetragen, darauf drückt der Künstler einen Bogen Papier, streicht ihn glatt und hebt das gefärbte Papier von der Platte ab. Danach kann der Künstler die amorphen Zufallsstrukturen nach seinen Vorstellungen bearbeiten.

Die Bilder von Margot Schwarz beeindrucken durch die Vielfalt ihrer Sujets und Techniken, ihr Spektrum reicht von regionalen Landschaftsbildern über Blumen- und Naturmotive bis hin zu zarten Aquarellen im Stil des Malers Amadeo Modigliani.

Die Malerin starb im Alter von 69 Jahren am 7. Mai 2004, begraben ist sie auf dem Butteldorfer Friedhof. Im Moorriemer Landcafé können die vorgestellten Bilder auch käuflich erworben werden.