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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Diese Frau kann nicht nur Königinnen

22.07.2015

London „Ich bin einfach Helen“, antwortete sie lachend, als Königin Elizabeth II. die Schauspielerin in den Adelsstand erhoben hatte und sie gefragt wurde, ob man sie künftig „Dame Helen“ nennen sollte. Hoheitsvolles Gebaren ist Helen Mirren völlig fremd. Aber spielen kann sie es ganz wunderbar: Sie war Elizabeth II. in „Die Queen“ (2006) – dafür gab es einen Oscar – oder Königin Charlotte in „King George – Ein Königreich für mehr Verstand“ (1994).

Am Sonntag, 26. Juli, wird sie 70 Jahre alt. Zierliche 163 Zentimeter groß, mit silberblondem Haar und intensivem Blick, tritt sie in der Öffentlichkeit schick gekleidet und sehr selbstbewusst auf. Sie möchte lieber als stark gelten denn als bildschön. „Powerful ist einfach interessanter“, sagte sie der „Daily Mail“.

Helen Mirrens Rollenvielfalt ist legendär. Eine Kommissarin wie Jane Tennison in der TV-Serie „Heißer Verdacht“ gehört dazu, eine Profikillerin („R.E.D. Älter. Härter. Besser“), eine garstige Lehrerin („Rettet Mrs. Tingle“) oder auch Hitchcocks streitbare Ehefrau Alma Reville („Hitchcock“). Als reifes Nacktmodell beeindruckt Mirren in „Kalender Girls“ und als pflichtbewusste Hausdame in Robert Altmans Gesellschaftsporträt „Gosford Park“. In Peter Weirs groteskem Abenteuerfilm „Mosquito Coast“ kämpft sie sich neben Harrison Ford durch den Dschungel.

Einen Hauch von Adel hat die Schauspielerin selbst vorzuweisen. Ihre Urgroßmutter väterlicherseits war eine russische Gräfin. Geboren wurde Mirren in London am 26. Juli 1945 als Helen Lydia Mironov. Ihre Mutter war Engländerin, ihr russischer Vater anglisiert den Familiennamen Mironov 1953 zu Mirren.

Den Entschluss, zur Bühne zu gehen, fasste sie als Schülerin, mit 19 Jahren wurde sie Mitglied der Royal Shakespeare Company und stand 1968 erstmals vor der Kamera. Gerade läuft ihr neuer Film in den deutschen Kinos. Darin kämpft sie um ein von den Nazis konfisziertes Klimt-Gemälde: „Die Frau in Gold“.

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