Wildeshausen - „Gemeinsam Denkmale erhalten“. So lautet die Überschrift zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September. In Wildeshausen haben sich wieder mehrere Gruppen zusammengeschlossen, um den Bürgern die Schätze in der ältesten Stadt des Oldenburger Landes näherzubringen.

Es engagieren sich der Verkehrsverein mit seinen Gästeführerinnen, der Bürger- und Geschichtsverein, das Brennereimuseum, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde samt Orgelförderverein, die katholische Kirchengemeinde Sankt Peter und die Brauerei Bannas. „Dieser Tag hat sich in den Köpfen derer, die sich für Denkmäler interessieren, eingeprägt“, meinte am Mittwoch Claudia Olberding vom Verkehrsverein.

Nach einigen Jahren Unterbrechung ist der Bürger- und Geschichtsverein wieder beim Tag des offenen Denkmals dabei. „Wir sind froh, uns im Café Remter präsentieren zu können“, sagte Eva-Maria Ameskamp. Unter anderem wird die Baugeschichte der Villa Knagge dargestellt. Dieses Denkmal steht in der Diskussion, weil eine Sanierung überfällig ist. Das Café im Remter ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Die evangelische Gemeinde bietet zwischen 10 und 18 Uhr allerlei Führungen in der Alexanderkirche und im Bibelgarten an. Im Fachwerkhaus wird eine Ausstellung von Sigrun Münch zu sehen sein. Nach Ansicht von Wiltrud Stanszus (Kirchengemeinde) ist der Erhalt der Denkmale auch deshalb wichtig, weil diese Gebäude uns etwas zurückgeben.

Das Brennereimuseum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben Führungen gibt es eine Ausstellung über die Sanierung und Unterhaltung der Brennerei seit 1978 zu sehen.

Die Sankt-Peter-Kirche ist zwar kein Denkmal, aber die angrenzende Taufkapelle von 1964. Auch sie wird von einer Gästeführerin vorgestellt. Am 11. September findet übrigens in Sankt Peter von 11.15 bis 18 Uhr ein Pfarrfest statt.

In der Brauerei Bannas in Lohmühle gibt es von 11 bis 18 Uhr nicht nur etwas über das Gebäude und das Thema Bier zu erfahren – den Gästen wird auch Musik geboten. Der Wildeshauser Ludger Jüchter und ein weiterer Musiker werden Songs aus verschiedenen Jahrzehnten mit akustischen Instrumenten darbieten.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg