Neerstedt - Mit der Niederdeutschen Komödie „Leeveslocken“ von André Havekost endete die Spielzeit 2015/2016 der Neerstedter Bühne am Sonntagnachmittag. Die Speelkoppel Hoyerswege führte das Stück unter der Regie von Wolfgang Liebegeld im einzigen Theater im Landkreis auf. Am Abend stand für die Mitglieder des Vereins und die zahlreichen Helfer der Spielzeit-Abschluss im Mittelpunkt.

Theatervereinsvorsitzender Erhard Hofemann nutzte die Gelegenheit, „Danke“ zu sagen. „Wer nimmt, der muss auch mal geben. Deshalb laden wir heute alle Helfer, Tortenlieferanten und Vereinsmitglieder zum gemeinsamen Essen ein“, erklärte er. Dabei freute er sich ganz besonders, dass mittlerweile auch jüngere Theaterfreunde aktiv im Bühnen-Team sind.

Toll sei die Leistung der vielen Kuchenbäckerinnen. „Teilweise liefern sie über die Saison bis zu sieben Torten. Das finde ich mehr als beachtlich. Darauf können wir stolz sein, denn jede Torte, die gespendet wird, hilft uns, das Theater auch weiterhin mit tollem Programm und guter Technik für die Zukunft fit zu machen“, betonte der Vorsitzende.

3059 Zuschauer verzeichnete die Neerstedter Bühne in der vergangenen Spielzeit. „Eindeutige Publikumsrenner waren die vier Aufführungen des DanceCenters Delmenhorst kurz vor Weihnachten, aber auch die vier Auftritte der Spaaßmaker aus Großenkneten und die drei Vorführungen der Theatergruppe des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen“, zog die stellvertretende Vorsitzende Annika Stolle eine Bilanz. Zwei Vorstellungen der Speelkoppel Hattenwösch waren sofort ausverkauft. Insgesamt fanden 25 Veranstaltungen statt – darunter auch der Auftritt des Hypnotiseurs Pharo.

Und auch schon für die kommende Spielzeit gibt es wieder Altbekanntes und Bewährtes in Neerstedt zu sehen. „Ausbilder Schmidt hat sich schon für ein weiteres Gastspiel angesagt“, freute sich Stolle.

Damit die Aufführungen weiter die Zuschauer begeistern, hat der Verein mit einem fünfstelligen Betrag in die Technik investiert. Ein neuer Bühnenboden war in der vergangenen Spielzeit eingebaut und die Beschallungsanlage auf den neuesten Stand gebracht worden. „Das war nur durch großzügige Spende der LzO und der EWE-Stiftung möglich“, bedankte sich Hofemann.