Jever - Der Weltgebetstag kommt in diesem Jahr aus Kuba. Zur Feier dieses Tages hat der ökumenische Arbeitskreis Weltgebetstag Jever ein buntes Programm zusammengestellt. Ob Politik, das Leben in Kuba, das Essen oder auch die Musik: In der Zeit vom 9. Februar bis zum Weltgebetstag am 4. März gibt es verschiedene Veranstaltungen zu Themen rund um Kuba.

Das Programm zusammengestellt haben Irene Janßen und Gabriele Tiaden aus der kath. Gemeinde St. Marien Jever, Hanna Helms und Ute Dannert von der Baptistengemeinde, Dorethy Kincaid von der ev. freien Gemeinde sowie Dorothee Fleischmann von der ev.-luth. Gemeinde. „Ziel war, ein möglichst buntes Angebot zusammenstellen“, erzählen die Frauen.

Besonders interessant wird es da zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen: „Da wird es verschiedene Suppen geben, sowohl mit Speck als auch vegetarisch mit Möhren und Erbsen.“ Um die passende Menge einkaufen zu können, ist der Anmeldeschluss am 19. Februar.

Zudem freut sich der Arbeitskreis auf die kubanischen Lieder – „die sind nämlich ganz anders als wir es gewohnt sind. Wir haben sie uns schon angehört“, sagt Irene Janßen: „Sie sind viel rhythmischer.“ An verschiedenen Tagen können Interessierte diese kubanischen Lieder schon kennenlernen, bevor sie am Weltgebetstag ebenfalls gesungen werden.

Der wird dann schließlich am 4. März weltweit gefeiert. Dessen Gottesdienstordnung „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ haben rund 20 kubanische Christinnen gemeinsam verfasst. Sie haben auch die Texte, Lieder und Gebete, die an diesem Tag im Mittelpunkt stehen sollen, ausgewählt.

Schon jetzt sind die Frauen des Arbeitskreises Weltgebetstag in Jever ganz gespannt auf die verschiedenen Veranstaltungen sowie auf den Gottesdienst. „Ich finde das alles ausgesprochen spannend“, sagt Gabriele Tiaden. „Auf diesem Weg können wir uns auch mit Problemen auf der Welt befassen, die uns nicht immer so bewusst sind.“