Cappeln - Beinahe 40 Seiten mehr als im Vorjahr umfasst die 21. Auflage des Heimatblattes „Dörpecho för Cappeln un ümtau“. Auf 177 Seiten, die mit zahlreichen Bildern illustriert sind, Details zu aktuellen Ereignissen und weckt darüber hinaus mit Beiträgen aus vergangenen Tagen Erinnerungen.
Das Heimatblatt ist ein Nachschlagewerk, nicht nur für die Cappelner Bevölkerung. Auch für die ehemaligen Bewohner der vier Kirchdörfer stellt das Blatt eine Fundgrube dar, weil es ein Stück Heimat beziehungsweise der Verbundenheit damit vermittelt, so der Redaktionsausschuss des Heimatvereins in einer Pressemitteilung.
Erhältlich ist das „Dörpecho“ zum Preis von zehn Euro pro Exemplar bei den Redaktionsmitgliedern. Verkauft wird es zudem in den örtlichen Banken und Geschäften sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen.
Auf dem Titel zeigt die aktuelle Ausgabe die fünf Kirchen der Gemeinde. Im Inhalt geht es zunächst zum die 1000-Jahr-Feier in Sevelten. Dann folgen Grafiken zur politischen Entwicklung der Gemeinde sowie geschichtliche Abhandlungen über den Bauernaufstand im Amt Vechta vor 480 Jahren sowie über den Hof Ahrens in Mintewede. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem Schicksal einer alteingesessenen Tenstedter Bauernfamilie beziehungsweise mit Ereignissen aus der Zeit des I. Weltkriegs und unmittelbar danach. Ergänzt wird das Spektrum durch einen Bericht von Schwester Gerhildis (Paula Willenborg) über die Arbeit von Hiltruper Ordensleuten in der Südsee.
Erinnert wird zudem an die beiden verstorbenen Bürgermeister Theo Renschen und Reinhold Grote. Abschließend geht es um Themen, wie die sportliche Integration in Cappeln und die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehren.
