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Kulturleben Dörte Hansen liest aus „Altes Land“

Horst Lohe

Nordenham - Anne von Bestenbostel freut sich und ist auch stolz. Die Nordenhamer Buchhändlerin hat schon im Frühjahr Dörte Hansen für eine Lesung in Nordenham gewinnen können. Damals galt die Schriftstellerin noch als Geheimtipp. Der erste Roman „Altes Land“ der bis dahin unbekannten Autorin stand wenig später auf der Bestsellerliste. Inzwischen sind mehr als 180 000 Exem-plare verkauft worden.

Gut lesbar

Dörte Hansen wird aus „Altes Land“ am Montag, 28. September, ab 19.30 Uhr im Güterschuppen des Theater Fatale lesen. Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung von Bestenbostel. „Das ist ein ganz schönes und gut lesbares Buch. Und Dörte Hansen ist eine besonders nette Frau“, sagt Anne von Bestenbostel.

In dem Roman geht es um Flucht, die Suche nach Heimat und das Leben auf dem Land. Dörte Hansen (50) ist mit drei Geschwistern in einem kleinen Dorf bei Husum aufgewachsen. Sie studierte in Kiel etliche Sprachen wie Gälisch, Finnisch oder Baskisch und promovierte in Linguistik. Danach wechselte sie zum Journalismus, war einige Jahre Redakteurin beim NDR. Heute arbeitet sie als Autorin für Hörfunk und Print und lebt in der Nähe von Hamburg.

Im Mittelpunkt des Romans „Altes Land“ stehen nach Verlagsangaben zwei Frauen: Vera, die 1945 als Flüchtlingskind im Alten Land gestrandet ist und es nie wieder verlassen will und ihre Nichte Anne, die aus der Großstadt zu ihr zieht. Dabei treffen aber nicht zwei gescheiterte Existenzen aufeinander. Dörte Hansen schildert vielmehr lädierte Seelen, die sich gegenseitig auf ihre Art helfen und ein Stück weit heilen. Der Roman bietet amüsante Lektüre, enthält aber eine tiefgründige Geschichte mit starken Figuren, die alle an einem Wendepunkt stehen.

  In einer Lesung in der Buchhandel von Bestenbostel stellt der Journalist und Autor Till Raether am Donnerstag, 8. Oktober, seinen im Juni erschienenen zweiten Krimi um Kommissar Adam Danowski vor. Titel: „Blutapfel“. Laut Anne Anne von Bestenbostel handelt es sich um einen hypersensiblen Kommissar. „Düstere Stimmung unterm Elbtunnel wird er bei uns im Laden verbreiten“.

Die Lesung am 8. Oktober beginnt um 19.30 Uhr. Einlass in der Buchhandlung ist bereits ab 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung.

Stau im Elbtunnel

Der Verlag teilt zum Inhalt des Krimis mit: Es ist Abend, dunkel. Im Elbtunnel herrscht wie immer Stau. Plötzlich ein Schuss. Vor aller Augen sackt der Fahrer eines weißen Geländewagens über dem Lenkrad zusammen. Der Täter entkommt unerkannt. Die Tat eines Amokläufers? Der Beginn eines Bandenkrieges?

Alle Spuren führen ins Nichts. Dann interessiert sich der amerikanische Geheimdienst auf einmal für den Fall. Kommissar Danowski gilt trotz des letzten Ermittlungserfolges als unberechenbar. Auch diesmal geht er eigene Wege. Die führen in eine Neubausiedlung inmitten weiter Moorwiesen am Rande der Stadt, an verlassene Orte und in düstere Geheimgänge.

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