Dötlingen - Zwei Wochen voller Eindrücke und Erfahrungen, die wie im Fluge vergangen, liegen hinter dem Visitationsteam mit Kreispfarrer Bertram Althausen, Elvi Gallus, Waltraut Eichhorn und Pastor Reiner Backenköhler. Am Sonntagvormittag endete der Besuch mit Gottesdienst und einem Gemeindegespräch im Vorgarten des Pastorenhauses.
Als erste der 21 Kirchengemeinden im Kirchenkreis hatten sich die Dötlinger für eine Visitation freiwillig gemeldet. Und das, was die Visitanten in Dötlingen sahen und erlebten, könne als gutes Beispiel mit auf den Weg in andere Kirchengemeinden genommen werden, hieß es.
Kreispfarrer Althausen bedankte sich zunächst bei den Dötlingern mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Aber wir sind durchaus auch ins Staunen gekommen und konnten lernen, wie eine Kirchengemeinde lebendig durch ein Team von Mitarbeitern sein kann“, so Althausen. „Helfen und organisiert veranstalten, das haben wir hier kennengelernt und das nehmen wir auch auf den Weg mit in unsere und andere Gemeinden.“
Akzente erhalte das Gemeindeleben durch viele gute Beispiele wie in der Kirchenmusik mit Chören, Posaunenchor und Organist, aber auch im Umgang mit Senioren. „Alles läuft sehr gut verzahnt. Eine lösungsorientierte Arbeit mit einem fast professionellen Ehrenamtlichenteam“, lobte der Kreispfarrer weiter. „Hier ist die Zeit nicht verschlafen worden. Empfehlen können wir eigentlich nur, das Singen im Kirchenkindergarten wieder neu zu forcieren.“ Beispielsweise sei ein Ziel, die Auszeichnung „Felix“ wieder für den Kindergarten zu erhalten. „Dazu muss dann auch das Personal als Grundvoraussetzung geschult werden, da sich die Anforderungen geändert haben.“
Und was den Demografischen Wandel angeht, forderte das Visitationsteam dazu auf, noch stärker Menschen für den Umgang und die Betreuung mit Älteren zu gewinnen. „Sie werden in Zukunft immer zahlreicher. Deshalb braucht man zur Betreuung auch mehr Mitarbeiter“, meinte Althausen. Er lobte in diesem Zusammenhang das Projekt „Wi helpt di“. Ein Vorhaben, das über die Kirchenkreisgrenzen hinaus seinesgleichen suchen würde.
Als nächste Kirchengemeinde im Kirchenkreis hat sich Wardenburg freiwillig zur Visitation angemeldet. Althausen: „Dort werden wir im Dezember erwartet.“ Dann übrigens mit Pastorin Susanne Schymanitz, die im Visitationsteam mitarbeiten wird.
