DöTLINGEN - Abstraktes und Gegenständliches, Aquarell, Öl oder Acryl – der Titel der neuen Lopshof-Ausstellung scheint passend: „Patchwork“. Der Bremer Künstler Dirk Mühlenstedt präsentiert hier bis Ende Februar 15 seiner Werke. Angekündigt war der Start der Ausstellung für den 2. Januar, doch schon seit diesem Dienstag sind seine Bilder im Dötlinger Lopshof zu sehen.
Porträts von Schauspieler Klaus Kinski oder Alfred Hrdlicka, dem in diesem Monat verstorbenen, österreichischen Künstler, hängen neben bunt-abstrakten Rastern, See- und Geest-Landschaften oder schwarz-weißen Bildern. Dieses Unterschiedliche sei „typisch“ für ihn, erklärte Mühlenstedt bei der Eröffnung.
Seit 2007 hat der Bremer, Jahrgang 1958, einen Lehrauftrag an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Schon vorher unterrichtete er privat – Kirsten Kosubek zum Beispiel war eine seiner Schülerinnen. Die Norle-Mitarbeiterin hatte im Januar diesen Jahres im Lopshof ausgestellt – Mühlenstedt war damals zur Ausstellungseröffnung nach Dötlingen gekommen. Der Lopshof habe ihm so gut gefallen, dass er ebenfalls hier ausstellen wollte, erzählte er.
Die Liste seiner bisherigen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ist lang. Der ersten 1984 in Bremen folgten Ausstellungen in Osnabrück, Oldenburg, Venedig oder Besancon (Frankreich). Die letzte Einzelausstellung liegt schon zwei Jahre zurück: 2007 präsentierte er seine Werke in der Galerie „Roter Hahn“ in Bremen. Dafür beteiligte er sich 2008 an einer Ausstellung in der Städtischen Galerie in Pilsen, Tschechien, 2009 dann in der tschechischen Botschaft in Berlin.
Mit dem Verkauf seiner Bilder in Dötlingen verfolgt er einen guten Zweck: 20 Prozent der Erlöse gehen als Spende an den Lopshof.
