DöTLINGEN - „Kann denn Liebe Sünde sein?“ Mit dieser kokett-charmanten Frage dürfen sich die Besucher der nächsten Kultur-Pur-Reihe der Dötlingen-Stiftung auseinandersetzen. Lidwina Wurth tritt am Freitag, 8. April, 19.30 Uhr, im Dötlinger Heuerhaus am Rittrumer Kirchweg auf und präsentiert ihr neues Programm über Vamps und Kokotten, über die Liebe und die Sünde, über Blusen und Kleider, über blonde Frauen und Klopfgeister, über Verhältnisse und vieles mehr.

Bei diesem Programm wird die Sängerin von Juliana Soproni (Violine), Thomas Goralczyk (Klavier) und Martin Karl-Wagner (Bass) einfühlsam unterstützt. Sie begleiten als „Wagners Salonensemble“ die Sängerin und spielen unterhaltsame Musik der Belle Époque aus Salon und Caféhaus. Dieses Trio ist für die Dötlinger Kulturfreunde bereits ein Begriff. Im Februar 2010 begleiteten die Musiker nämlich Armin Diedrichsen bei einer musikalischen Lesung durch die Wiener Kaffeehäuser, garniert mit Texten von Helmut Qualtinger. Der Abend kam seinerzeit sehr gut an.

Am 8. April werde mit unterhaltsamer Moderation den Freunden anrüchig hintersinniger Kleinkunst ein anrührendes und unvergessliches Erlebnis geboten, kündigt die Dötlingen-Stiftung an. „Wenn Lidwina Wurth Chansons der zwanziger Jahre singt, knistert förmlich die untergründige Hitze verdrängter Leidenschaften“, heißt es.

Lidwina Wurth stammt aus Baden-Baden und hat eine Ausbildung in Ballett, Jazz, Stepp und Flamenco erhalten, sowie an den Musikhochschulen in Frankfurt und Lübeck Gesang studiert. Zurzeit lebt sie in Lübeck. Sie wirkte an Musicalproduktionen mit und an Opernproduktionen im Opern-Ballett der Hamburger Staatsoper.

Aufgrund der begrenzten Plätze in der kulturellen Begegnungsstätte empfiehlt die Dötlingen-Stiftung, Karten im Heuerhaus-Café vorzubestellen unter Telefon  04433/969591 oder in der Galerie Dötlingen, Telefon  04433/1241.