DöTLINGEN - „Fantastischer Realismus“ – so lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie Heuerhaus in Dötlingen. Galeristin Sibylle Rob präsentierte bei der Vernissage am Sonntagmittag die Werke der beiden Künstler Petra Hemken und Wladimir Barantschikov erstmals dem interessierten Dötlinger Kunstpublikum.
Am Rande der Eröffnung verriet Sybille Rob, dass sie seit langem eine Ausstellung mit dem Künstler Barantschikov plant. „Zustande gekommen ist unsere Zusammenarbeit durch Professor Helmut Machura aus Munderloh. Er ist ein Freund von Wladimir und hat viele Bilder von ihm bei sich zu Hause hängen. Dort bin ich bereits vor einem Jahr auf ihn aufmerksam geworden“, sagt Rob. Barantschikovs Kunst beschrieb die Galeristin bei der Eröffnung als „Jahrhunderte alte Werke, die dann doch irgendwie anders sind.“ So sieht man zum Beispiel das bekannte Selbstporträt von van Gogh plötzlich mit einer Irokesenfrisur und einem seiner Sonnenblumensträuße.
Den Ruhepol dazu – das lag Rob besonders am Herzen– bilden die Ausstellungsstücke der Oldenburgerin Petra Hemken. Sie formt aus Marmor, Alabaster oder Stein Skulpturen. „Weiche Formen aus hartem Material“, wie die Galeristin bei der Präsentation der Künstlerin sagte. Hemken hatte bereits an der Dötlinger Gartenkultur teilgenommen und Sandsteinarbeiten zur Schau gestellt. Rob zeigte sich davon so begeistert, dass sie die anderen Werke der Künstlerin, die sie einige Wochen im Jahr in Italien herstellt, ausstellen wollte. Die Ausstellung „Fantastischer Realismus“ läuft noch bis Sonntag, 25. März, in der Galerie Heuerhaus.
