DöTLINGEN - Mit Eskorte und einem eigenen Chauffeur tauchte er plötzlich auf: „Heino“ war am Mittwoch der große Überraschungsgast beim Senioren-Sommerfest an der St.-Firminus-Kirche.

Unter der blonden Perücke steckte aber nicht der bekannte Volksmusik-Barde, sondern der Dötlinger Wilhelm Heidmann. Mit bekannten Heino-Liedern wie „Blau blüht der Enzian“ oder „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ begeisterte er rund 100 Senioren, die zum Sommerfest an der Dötlinger Kirche zusammen gekommen waren.

Ihr Mann sei inzwischen schon ein paar Mal als „Heino“ aufgetreten, sagt Martje Andringa. „Er hat es aus Spaß gemacht“, erklärt sie. Seine Auftritte habe den Zuschauern dann so gut gefallen, dass er es öfter wiederholt habe.

Ein bisschen stahl „Heino“ mit seinem Auftritt der stellvertretenden Bürgemeisterin Anke Spille die Show, die nach ihm zu den Senioren sprach. „Die Starverpflichtung hast du sehr gut gemacht“, rief sie Annette Bötefür zu, die an der Planung des Festes beteiligt war. Spille dankte den Veranstaltern des Sommerfestes um Pastor Hartmut Lübben für ihr Engagement. „Die Talente, die man in der Gemeinde hat, sollte man ruhig nutzen“, meinte sie schmunzelnd wohl auch in Richtung des „Stargastes“.

Den vielen Gästen des Sommerfestes wurde am Freitagnachmittag ein buntes Programm geboten. Neben dem „Heino“-Auftritt unterhielt die Gymnastikgruppe das Publikum mit einer Hula-Hup-Vorführung. Für die musikalische Begleitung sorgten Günther Meyer und Karl Hans Stolle, die Dötlinger „Boy Group“, mit Akkordeonmusik.

Zu ihnen gesellte sich mit seinem Akkordeon auch Pastor Lübben, um mit allen das Lied „Geh’ aus mein Herz und suche Freud“ anzustimmen. Unter diesem Motto stand auch seine Andacht. „Freude findet, wer sie sucht“, erklärte er. Deshalb sei es auch die richtige Entscheidung gewesen, das Sommerfest zu feiern.