Navigation überspringen
nordwest-zeitung
ePaper Newsletter App Jobs Immo Trauer Shop

Theater Großes Durcheinander bei den Petersens


Jede Menge Trubel: Die Darsteller auf der Bühne im Landhotel sorgten für viele Lacher im Publikum.
Peter Kratzmann

Jede Menge Trubel: Die Darsteller auf der Bühne im Landhotel sorgten für viele Lacher im Publikum.

Peter Kratzmann

Dötlingen - „Heute erleben wir sogar eine Weltpremiere, denn Jürgen Ströde hat das Stück ,Twee sünd een to veel’ selbst geschrieben und spielt darin auch selbst mit“, eröffnete Ortsbrandmeister Torsten Fischer den Premierenabend der Speelkoppel des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen auf der Bühne des Landhotels. Wie immer hatte die Feuerwehr die Karten für den Theaterabend im Vorfeld verkauft.

Darsteller vorgestellt

Für Regisseurin Gunda Evers war es nach der Begrüßung der Moment, alle Darsteller und die Helfer hinter der Kulisse auf der Bühne kurz vorzustellen. Danach gab es für Jürgen Ströde, gebürtiger Huder, der heute in Wardenburg lebt, ein Stück Herzklopfen mehr als sonst. Es ist schon etwas anderes, in der eigenen plattdeutschen Komödie mitzuspielen. Aber das beliebte Verwirrspiel um Mann und Frau und die Liebe erreichte die Lachmuskeln der Zuschauer im ausverkauften Saal bereits von Beginn an.

In der niederdeutschen Komödie in vier Akten dreht sich alles um Karsten Petersen (Jürgen Ströde). Er ist Schriftsteller, Frauenheld und Single aus Überzeugung. In seiner Villa lebt er seit vielen Jahren mit Haushälterin Anna (Edith Bruns) zusammen, die bisweilen auch seine Sekretärin ist. Alles nimmt seinen Gang, bis Bruder Albert (Ingo Melle) bei ihm einzieht. Der hat sich von seiner Frau getrennt, stellt aber schnell mit seiner Pedanterie das Zusammenleben auf die Zerreißprobe. Da Karsten es nicht übers Herz bringt, Albert auf die Straße zu setzen, sucht er einen Weg, dass der Bruder freiwillig geht.

Die Irrungen und Wirrungen der plattdeutschen Komödie nehmen ihren Lauf. Karsten und Albert verfassen gemeinsam eine Kontaktanzeige. Haushälterin Anna hat aber gleichzeitig in Karstens Namen eine Stellenanzeige für eine Assistentin aufgegeben. Daraus ergibt sich das Verwirrspiel, das aufgelöst werden muss. Verschiedene Bewerberinnen stellen sich vor. Das muss zwangsläufig zu Verwechslungen führen. Ein Stoff aus dem plattdeutsche Theaterträume sind. Wie die sich auflösen, das können die Zuschauer noch in einigen Aufführungen selbst erfahren.

Auf der Bühne stehen in weiteren Rollen Erika Schulte als Magda Petersen, Helmut Petermann als Harm Petersen, Ingrid Blohm (Karin Lobeck), Susanne Schüler in der Rolle der Gesa Frost und Imke Schulte-Brod als Lola.

Neben Gunda Evers (Regie) ist Jutta Rüdebusch als Topustersche im Team dabei. Marius Schulte sowie Ingo Melle sorgen für die Beleuchtung. Imke Evers kümmert sich um die Maske und das Bühnenbild, Marius Schulte um Werbung und Programme. Noch zehn weitere Aufführungen hat die Speelkoppel auf dem Veranstaltungskalender: Nach der Premiere und der Sonntagsvorstellung geht es im Landhotel am Sonntag, 17. November, um 15 Uhr im „Deutschen Hause“ in Kirchhatten (Karten bei Eckard Schnitker unter t 04482/322) weiter.

An verschiedenen Orten

Im Vielstedter Bauernhaus wird das Stück am Donnerstag, 5. Dezember, um 20.30 Uhr aufgeführt. Am Nikolaustag, Freitag, 6. Dezember, dann um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee (Karten: Haus Müller, t  0 42 22/80 65 50). Am Freitag, 10. Januar, aber auch am Sonntag, 12. Januar, sowie am Sonntag, 19. Januar, ist die Komödie in der Neerstedter Bühne (t  0 44 32/1604) zu sehen. Im Gasthof Dahms in Littel (t 04407/357) findet die Aufführung am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr statt. Danach stehen zwei Auftritte im Landhotel Dötlingen an den Sonntagen, 2. und 9. Februar, jeweils um 15 Uhr an. (Karten bei Gunda Evers: t  04433/350).

Die letzte Aufführung der niederdeutschen Komödie wird am Sonntag, 16. Februar, 15 Uhr, im „Dingsteder Krug“ zu sehen sein. Eintrittskarten dafür gibt es bei Hildburg Peters unter t 0 44 82/8608.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Hallenfußball-Turnier um Klinker-Cup FC Zetel jubelt nach Final-Drama

Henning Busch Zetel

Machtübernahme vor 90 Jahren Als 64 Prozent des Jeverlandes NSDAP wählten

Theo Kruse Jeverland

Polizei Fahrer eines Kleinkraftrades flüchtet vor Kontrolle in Elsfleth

Ulrich Schlüter Wesermarsch

Verkehr Anwohner aus Cleverns und Rahrdum beschweren sich über „Raser“

Antje Brüggerhoff Jever

Sommerfest 2023 In Norden sind wieder die Straßenkünstler gefragt

Lokalredaktion Annika Schmidt Norden
Auch interessant