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Wettbewerb Ii Zeitmanagement gerät leicht aus den Fugen

pk

DöTLINGEN - Eine halbe Stunde früher als erwartet kam die Jury im Wettbewerb „Entente Florale“ am Sonnabend in Dötlingen an. Eckehard Hautau, Vorsitzender des federführenden Bürger- und Heimatvereins, Sue Larisch und Anke Grundmann, die als „Muttersprachler“ („Native Speaker“) bereit standen, sowie die Entente-Florale-Deutschland-Vertreter Dr. Lutz Wetzlar und Dr. Rüdiger Kirsten empfingen die Delegation am Schützenhof „Unter den Linden“. Amtssprache war während des Besuchstages Englisch.

Regenschirme gefragt

Nach der Begrüßung machte sich die Jury auf zum Treffpunkt auf dem Kirch-platz an der St.-Firminus-Kirche. Der Grundschulkinderchor unter der Leitung von Heidi Dittschar begrüßte musikalisch. Pastorin Susanne Schymanitz erklärte die Bedeutung der Felssteinkirche, des Tabken-Hofes und des Mahnmals zum Gedenken der NS-Opfer.

Offizieller Empfang war auf der Diele des Diekmeyer-Hofes. Hautau und Bürgermeister Heino Pauka sowie Landrat Frank Eger sprachen. Leiterin Inka Truxova stellte die Jurymitglieder aus den verschiedenen europäischen Staaten vor. Peter Hiltrop erläuterte die Bedeutung der Landwirtschaft in Dötlingen.

Beim Rundgang waren Regenschirme das wichtigstes Utensil. 15 hochwertige Schirme mit Motiven aus dem Oldenburger Land hatte die

NWZ

  gestiftet. Olaf Schachtschneider und Jutta Meyer erläuterten Sommergärten und Teichlandschaft. Eingespielt wurden moderne Pop-Stücke von dem Oldenburger Musiker Jannek Zechner, der am Abend beim Dorffest zusammen mit Lisa Promte weiter für Unterhaltung sorgte.

Ende im Lopshof

Weitere Stationen des Rundgangs waren Grundschule, Jugendhaus, Schul-garten mit Aufführung der Grundschüler, Kindergarten, Sportanlage und der Gang zum Hunteblick auf dem Huntepadd. Von dort führte der Weg zum Privatgarten Zimmerningkat. Inzwischen kam das Zeitmanagement ins Wanken, da die Jury-Mitglieder zum Teil mehrere Fragen stellten. Der Gang über den Friedhof musste mangels Zeit entfallen. Verweilt wurde beim Dorf- und Bauerngarten, in dem Herbert Vinken die Anpflanzungen erklärte. Weiterhin wurde über das Projekt II der Dötlingen Stiftung (Lehmschuppen), die Künstlerkolonie, den Sanften Tourismus, Gästeführung und Gartenkultour mit Galerie und anschließendem Gang ins Heuerhauscafé mit Besichtigung der Stele berichtet.

Weiterer Höhepunkt war das Großbeet an der Infotafel. Hier gab Elise Plietsch eine humoristische Einlage. Mit dem Kremser wurde der Hofladen angefahren, die Dorfeiche in Augenschein genommen und ein Gang über den Steenken-Hof zum Püttenteich unternommen. Dort rissen die Seifenkistenfahrer der Motorsportgemeinschaft und der Aufritt von Helga Bürster als Püttengeist zu Beifall hin.

Den Schlussakzent setzte die Vorstellung von Püttenhus und Lopshof mit Sinnesgarten. Dort spielte die Band „Beat Box Tweeties“ mit behinderten Musikern auf.

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