Dötlingen - „Wir sind eine Dötlinger Band“, so Thomas Hopp, Bassist und Sänger von „Zuggerbeats“. Zusammen mit Jörg Guhn am Schlagzeug, Saxofonist und Gitarrist Andreas Pohlmann und Otto Hopp (Gitarre, Gesang) bereitet sich die Formation auf den Gang ins Bremer Tonstudio zur Aufnahme einer Demo-CD vor und zugleich auf einen erneuten Auftritt am Sonnabend, 4. Mai, 20 Uhr, in der „Alten Post“, Huntloser Straße 8, in Sandhatten.
Mit ihrem Trash-Pop beschreiten die Zuggerbeats einen eigenwilligen Weg. In eine ganz bestimmte Musikrichtung lässt sich die Formation, seit 2011 zusammen, kaum zwängen. „Eigentlich fließen in unsere Stücke Elemente aus allen Richtungen ein“, so Jörg Guhn. „Wir erheben Trash zur Kunstform“, ergänzt Andreas Pohlmann.
Besondere Bedeutung wird bei den Zuggerbeats auf die deutschsprachigen Texte verwandt. Eingepackt in Punk, Reggae, Rock oder Pop, mal Schmuse-Sound oder etwas Neue Deutsche Welle, braucht es eine Weile zum Einfinden. Dann aber fühlt sich der Zuhörer angesprochen von dem Repertoire der Dötlinger Band. Die ungewöhnlichen Stücke sind selbst komponiert. Einfach kurios, ironisch, aber auch gefühlvoll und tiefgründig, eben Trash-Pop, wie er sich im Titel „Lieb mich jetzt, lieb mich gleich, lieb mich immer!“ im Ohr ein-prägt. Das bewiesen Zuggerbeats schon im Herbst während eines Auftritts im Schützenhof Dötlingen. Inzwischen sind vier weitere Songs entstanden.
In der Musikszene bekannt sind vor allem Bassist und Sänger Thomas Hopp sowie Jörg Guhn am Schlagzeug. Beide haben ihre Spuren in diversen Bands hinterlassen. Thomas Hopp war auch zusammen mit Bruder, Sänger und Gitarrist Otto Hopp aktiv, der seine musikalischen Wurzeln ebenso wie Gitarrist und Saxofonist Andreas Pohlmann in Bremen hat.
Auf dem abseits gelegenen Anwesen von Thomas Hopp am Rande Dötlingens haben die „Zuggerbeats“ eine ideale Übungsmöglichkeit gefunden.
