Dötlingen - „2014 war ein ruhiges Einsatzjahr für uns“, so Torsten Fischer, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen, am Freitagabend im Waldhotel Dötlingen. Aber es sei auch ein erfreuliches Jahr gewesen, denn passend zur Weihnachtsfeier am 5. Dezember sei das neue Löschgruppenfahrzeug abgeholt worden.

Fischer: „Wir haben zu hundert Prozent das richtige Auto bekommen. So wie wir es haben wollten.“ Dahinter stehen laut Fischer rund 1000 Stunden an Vorbereitungen und Planungen, um das Einsatzfahrzeug optimal für die Bedürfnisse der Ortswehr auszustatten.

Insgesamt 16 Einsätze mussten die 50 Aktiven der Ortswehr im vergangenen Jahr leisten. Dazu gehörten fünf Brandeinsätze, acht Hilfeleistungen und drei Verkehrsunfälle. Insgesamt 241 Einsatzstunden.

Die Nachwuchsarbeit mit der Jugend und Kinderfeuerwehr hat sich gelohnt. Die Anzahl der Aktiven stieg von 48 auf 50. „Trotzdem dürfen wir die Mitgliederwerbung nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so der Ortsbrandmeister. Vier Eintritte von Janie Grünhage, Alexander Wegner aus der Jugendfeuerwehr und Andreas Busse (FF Lemwerder) und Thierry van Schaik (FF Wildeshausen) standen ein Austritt (Torsten Meier) und ein Übergang in die Altersabteilung (Reiner Spille) gegenüber.

Mit Lehrgängen, Fortbildungen, Übungs-, Wartungs- und sonstigen Diensten, Fahrzeugbeschaffung und der Dienst in der Altersabteilung so wie der Tätigkeit in der Kinderfeuerwehr kamen unter dem Strich 5870 Stunden zusammen.

Dienst für das Allgemeinwohl, das Bürgermeister Ralf Spille würdigte und sich dafür bedankte. Spille: „Besonders die Verkehrsunfälle mit Todesopfern und Verletzten stellen für den Einzelnen eine große Belastung dar.“

Fischer sagte dazu: „Durch die Großleitstelle werden wir zunehmend zu Unfällen gerufen.“

Neue Aufgaben, auf die sich die Wehr mit mehr Ausbildung neu einstellen müsse.

Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich beschrieb die Anzahl der Einsätze aller drei Ortswehren. 16 Brände, elf Hilfeleistungen und zehn Verkehrsunfälle, in der Summe 37 Einsätze, galt es zu meistern. Aktuell sind 147 aktive Kameraden in den drei Ortswehren. Darunter 49 Atemschutzgeräteträger und 52 Feuerwehrkameraden in der Altersabteilung. Hinzu kommen die Mitglieder der von der Dötlinger Wehr geleitet werde.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Wiechmann berichtete über die aktuellen Entwicklungen sin Sachen Digitalfunk.