Sandhatten - Schönes Besuchswetter hatte die Bewertungskommission am Dienstagnachmittag nicht im Gepäck. Dennoch haben viele Ehrenamtliche aus Sandhatten mitgeholfen, dass das als einziges im Landeswettbewerb noch verbliebene Dorf aus dem Kreis Oldenburg bei den Juroren einen bestmöglichen Eindruck hinterließ.

In diesem Jahr kommt der Landeswettbewerb zum 25. Mal zum Abschluss. Sandhatten ist das zwölfte von insgesamt 18 Dörfern, die den Sprung ins Finale geschafft haben. Das hat den Vorteil, dass nicht mehr allzu lange auf das Ergebnis gewartet werden muss. Am Freitag, 25. September, will das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium die Namen der drei Siegerdörfer, die für den Bundesentscheid nominiert werden, und weitere Auszeichnungen veröffentlichen.

Ralf Gebken, im Ministerium zuständig für den Landesentscheid, führte die aus elf stimmberechtigten Mitgliedern zuerst in das Feuerwehrhaus. Hattens Bürgermeister Christian Pundt machte in seiner Begrüßung deutlich, dass die Gemeinde Hatten sehr stolz auf die starke Gemeinschaft ist. „Das ganze Dorf engagiert sich in der Gemeinde“, lobte Pundt, das sei vorbildlich. Bauamtsleiter Gerold Heidler und Friedel Hennes, Sprecher des Vorstandsteams des Orts- und Bürgervereins Sandhatten, zeigten anschließend auf einer Besichtigungstour mit dem Bus, wo die Stärken und das Zukunftskapital des Dorfes liegen.

Zurück im Feuerwehrhaus gab es für alle Beteiligten Getränke und Gebäck als Stärkung und weitere, überzeugende Kostproben des Dorflebens. Heino Schnitker stellte beispielsweise die vom 13. bis in die Gegenwart reichende Dorfchronik vor, an der er arbeitet. Vertreter der Landwirtschaft führten die Erfolge der 1993 begonnenen Flurbereinigung an. Der TV Sandhatten erzählte von seinen Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen und anderen Neubürgern. Der Orts- und Bürgerverein, der Gemischte Chor, die Tingel Tangel Tanten, der SV Murmel 011, Boßelverein und Förderverein der Feuerwehr: Sie alle zeigten anhand von Bildern und Zeitungsartikeln, wie sie Sandhatten zu dem lebenswerten Dorf machen, das es ist.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten