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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Drake statt Trump

22.11.2016

Los Angeles Bei den diesjährigen American Music Awards (AMA) war Rapper Drake der große Gewinner. Der Kanadier räumte gleich vier Preise ab - und tauchte entgegen seiner Gewohnheit auf der Gala in Los Angeles auf, um seine Trophäen entgegenzunehmen. Für besondere Momente sorgten zudem eine emotionale Rede von Selena Gomez und Querschläge gegen den künftigen Präsidenten Donald Trump.

Drake hat schon einige Awardshows ausgelassen, auch wenn er selbst mit vielen Preisen rechnen konnte. Am Sonntagabend wurde der 30-Jährige als beliebtester Rap/Hip-Hop-Künstler ausgezeichnet und gewann in den Kategorien beliebtestes Rap-Album mit seinem Werk „Views“, beliebtester Rapsong mit „Hotline Bling“ sowie beliebtester R&B-Song („Work“ mit Rihanna). Der bereits mit Grammys dekorierte Rapper ist in 13 Kategorien nominiert. Damit brach er einen alten Rekord des King of Pop, Michael Jackson.

In seiner Dankesrede würdigte Drake seine Heimatstadt Toronto und seinen Vater, der im Publikum saß.

Vor der Show stand fest, dass Drake nicht die wichtigste Kategorie „Künstler des Jahres“ gewinnen würde. Die zehn Nominierungen dafür wurden per Fan-Abstimmung auf fünf eingegrenzt: Justin Bieber, Rihanna, Ariana Grande, Selena Gomez und Carrie Underwood. In dieser Sparte gewann am Ende Grande, die die Trophäe auf der Bühne zitterend entgegennahm.

Bieber ging diese Auszeichnung zwar durch die Lappen, doch erwischte er insgesamt einen guten Abend. Der Sänger, der gerade in der Schweiz auf Tour ist, gewann in vier Kategorien.

Zahlreiche Superstars nutzten die zur besten Sendezeit vom Fernsehsender ABC übertragene Show im Microsoft Theater für Eigenwerbung: Lady Gaga, Bruno Mars, Sting, John Legend, Niall Horan von One Direction, Justin Bieber, Maroon 5 und viele andere.

Beim Auftritt der Punkrocker von Green Day wurde es aus gegebenem Anlass politisch. „Kein Ku Klux Klan, keine faschistische USA, kein Trump“, sagt Leadsänger Billie Joe Armstrong. Die Gastgeber der Show - Komiker Jay Pharaoh und Model Gigi Hadid - erwähnten in ihren Witzen ebenfalls die künftige Präsidentenfamilie.

Den wohl tiefschürfenden Beitrag lieferte indes die Sängerin Gomez, die kürzlich für eine Therapie gegen Depressionen und Angstzustände eine Auszeit genommen hatte. „Man kann sagen, dass die meisten von euch viel über mein Leben wissen, ob ich es will oder nicht, und ich musste aufhören, weil ich zwar alles hatte, aber innerlich absolut gebrochen war“, sagte die 24-Jährige. „Ich will nicht eure Körper auf Instagram sehen. Ich will sehen, was hier ist“, ergänzte Gomez und zeigte auf ihr Herz.

Der verstorbene Superstar Prince wurde posthum für „Purple Rain“ von 1984 mit dem Preis als bester Soundtrack geehrt.

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