Hannover - Das Schauspiel Hannover präsentiert in der nächsten Spielzeit ein dokumentarisches Theaterstück über das Engagement von Volkswagen in China. Stefan Kaegi, Mitgründer der Gruppe Rimini Protokoll, habe vor Ort mit Parteibonzen, Städteplanern und deutschen Ingenieuren Rollen für das Ensemble entwickelt, sagte Schauspiel-Intendant Lars-Ole Walburg am Donnerstag.
„Erklärtes Ziel ist es, das Land der Raubkopierer noch einmal zu kopieren.“ Das Stück im Roadmovie-Stil wird am 10. Oktober uraufgeführt. Zum Spielzeit-Auftakt am 20. September inszeniert Hausherr Walburg Erich Maria Remarques berühmten Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“.
