Colnrade - Gospel-Konzerte stehen für mitreißende Gesänge und ein Miteinander von Sängerinnen und Sängern sowie dem Publikum, aber auch für die „Gute Nachricht“ aus dem Evangelium.
In der Colnrader Marienkirche erfreuten vor diesem Hintergrund gleich drei Chöre ihr Publikum. Dank Kai Gröhlich, Kantor und Musiklehrer für Klavier und Gesang, konnte das Gospelkonzert ganz dem genannten Anspruch gerecht werden. Es dauerte nicht lange, bis sich das Publikum zum Mitsingen, -klatschen und Mitgrooven animieren ließ.
Als Abschlusskonzert einer Dreier-Konzertreise standen die durch Gröhlich vereinten Chöre Moorgospelsinger aus Goldenstedt, Just for Joy Gospelchor aus Oldenburg und als Gastgeber die St. Marien Gospelvoices aus Colnrade vor den voll besetzten Kirchenbankreihen.
Gleichzeitig war das Abschlusskonzert der Beginn einer neuen Schnupperwochenreihe. In den kommenden elf Wochen kann jeder, der singen möchte, zu den Übungsabenden der Chöre vorbeischauen.
„Singen kann jeder. Bislang habe ich wirklich nur zwei Menschen erlebt, die nicht singen konnten. Also haben sie Mut“, forderte Kai Gröhlich zum Mitmachen in der großen Familie der Gospelchöre auf.
Jüngstes Chormitglied sind die St. Marien Gospelvoices aus Colnrade, die sich erst im vergangenen November formierten und sich schon ein beachtliches Repertoire angeeignet haben.
Auch Colnrades Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann schlüpft gerne in die schwarze Robe mit wehendem bunten Schal, um nach Herzenslust der Gospelmusik zu frönen.
Daneben überzeugten in diesem Konzertrahmen verschiedene Solisten wie Jennifer Grohe, Vanessa Stoek, Mareike Götting, Carola Werner oder Werner Havemann.
Zum Programm gehörte zum Abschluss das bekannte Oh Happy Day aber auch andere Ohrwürmer aus der Gospelszene.
Zu hören werden die drei Chöre wieder am 5. Juli in Goldenstedt, 18. Juli in Colnrade und 19. Juli in Oldenburg sein. Dann werden die neuen Sängerinnen und Sänger nach den Schnupperwochen zum Abschluss in den drei Konzerten vorgestellt.
