Köln - Die Sanierung der Kölner Bühnen wird mindestens drei Jahre länger dauern und wenigstens 100 Millionen Euro mehr kosten als geplant. Das aus der Nachkriegszeit stammende Gebäudeensemble aus Opern- und Schauspielhaus sollte ursprünglich in diesem November wiedereröffnet werden, doch im Sommer musste die Stadt mitteilen, dass dieser Termin nicht zu halten sein würde. Am Freitag wurde deutlich, dass es noch bis mindestens Ende 2018 dauern wird. Einen neuen Termin wollte Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht nennen.
Die Verzögerung bedeute eine Kostensteigerung von 40 bis 60 Prozent. Bisher wurden die Kosten mit 288 Millionen Euro beziffert, so dass sich schlimmstenfalls eine Summe von mehr als 460 Millionen Euro ergeben würde. In jedem Fall werden Mehrkosten von über 100 Millionen Euro erwartet.
