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Natur Besucher sparen nicht mit Komplimenten

DRINGENBURG - Ein strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen begleiteten die drei Tage des offenen Rhodo-Gartens der Familie Siggelkow in Dringenburg. Und da die Wetterlage nun einmal ideales Radwanderwetter bescherte, hatten sich die meisten Besucher der gepflegten Gartenanlage am Bramkampsweg über die Pfingstfeiertage auch mit dem Fahrrad genähert. Mit dem Auto kamen vor allem die Ammerland-Urlaub, die von der parkähnlichen Gartenanlage gehört haben.

Heiko Siggelkow konnte am späten Montagnachmittag eine positive Bilanz ziehen: „Trotz des fast zu guten Wetters haben wir wohl wieder rund 2000 Besucher in unserem Garten begrüßen können. Natürlich haben meine Frau und ich uns sehr über die vielen Komplimente, die wir für unseren Rhodo-Garten erhalten haben, gefreut.“

Es waren aber nicht nur Urlauber, die sich die rund 8500 Quadratmeter große parkähnlich angelegte Anlage anschauen wollten. Auch aus der näheren Umgebung nutzten viele die Gelegenheit, endlich einmal die rund 150 verschiedenen Rhododendronsorten aus nächster Nähe zu begutachten. Ute und Werner Behrens sind erst vor kurzem aus Kassel nach Dringenburg gezogen und waren nach ihrem Rundgang begeistert. „Es ist einfach überwältigend, was die Familie Siggelkow hier auf die Beine gestellt hat. Und alles muss ja ständig gepflegt werden. Kompliment“, so Ute Behrens.

Seit 15 Jahren macht die Familie Kraaz aus Brandenburg Urlaub in Westerstede. Als sie in der

NWZ

  vom Tag des offenen Gartens in Dringenburg gelesen hatte, war die Entscheidung für einen Besuch schnell gefasst: „Wir haben bei uns zu Hause auch einen Garten mit rund 150 Fuchsien-Sorten, den wir einmal im Jahr für Besucher öffnen. Deshalb können wir nachempfinden, welche Arbeit hier bei den Siggelkows in die Anlage gesteckt wird.“

Neben den vielen Rhododendren waren bei den hohen Temperaturen die großen Teichanlagen ein beliebter Anziehungspunkt. Die Ausstellung von Staudenpflanzen, Holz- und Metallarbeiten stieß ebenfalls auf großes Interesse. Und bei einer Tasse Kaffee und bei Kuchen ließen es sich die Besucher in der herrlichen Gartenanlage gut ergehen. Ein Besucher machte Heiko Siggelkow ein besonderes Kompliment: „Ich habe gewusst, dass irgendwo ein Paradies zu finden ist“, so der Chemiker aus Berlin, „nun habe ich es gefunden!“

Und auf die Frage eines Besuchers, wo er sich denn das Wissen für die Anlage und die Pflege seines kleinen Rhodo-Parks angeeignet habe, antwortete Heiko Siggelkow: „Ich glaube, mein großer Vorteil war und ist, dass ich einfach gar keine Ahnung davon habe. So ist viel dem Zufall zu verdanken.“

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