DüMMERLOHAUSEN - Fast frühlingshafte Temperaturen von gut sechs Grad Celsius und beste Stimmung bei den Offiziellen sowie zahlreichen Gästen aus nah und fern: Das waren nur zwei der vielen positiven Merkmale der „11. Eiswette Dümmer See“ am Sonntag, 9. Januar, in Dümmerlohausen. Die zum Teil von weither angereisten Besucher des von der Tourist-Information (TI) Dammer Berge unter der Leitung von Chef-Organisator Bernd Stolle vorbereiteten Spektakels warteten gespannt auf die Beantwortung der alles entscheidenden Frage „Steiht oder geiht dei Dümmer?“ – also, ob er zugefroren oder offen ist.

Doch zunächst galt es, und auch das ist bei dieser Veranstaltung gute Tradition, eine neue Grünkohlmajestät zu küren. Dabei ging es nicht um die Menge der von einer Person verspeisten regionalen Spezialität, sondern um touristische Verdienste, die sie eine Kandidatin oder ein Kandidat erworben haben. Der Titel ging an Hildegard Lampe (Damme-Dalinghausen). Sie engagiert sich als Gästeführerin für die „TI“, und bietet zudem Ferien auf dem Bauernhof an.

Als der prominente Ehrengast, wie seine Vorgänger Ludger Abeln, Paul Schockemöhle oder Guido Westerwelle per Hubschrauber einschwebte, wurde es spannend. Albert Focke, amtierender Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland (OM) und Vechtaer CDU-Landrat waltete sichtlich gut gelaunt seines Amtes. „Der Dümmer steiht“, stellte er mit einem Blick auf das 75 Kilogramm schwere Gewicht fest, das von der Eisdecke getragen wurde. Notarin Anna-Maria Liening (Holdorf) bestätigte Fockes Urteil noch vor Ort.

Übrigens: Vom Erlös aus dem Wettscheinverkauf profitiert in diesem Jahr die Hofgemeinschaft Wahlde „Lichtblick“ in Neuenkirchen-Vörden. Dort werden 23 Menschen mit Behinderungen betreut.