DüNGSTRUP - Für eine ebenso lustige wie spannende Unterhaltung sorgte am Samstagabend und Sonntagnachmittag die Speelkoppel vom Heimaverein Düngstrup mit der Aufführung der plattdeutschen Komödie „De Akte Hannibal“. Die Zuschauer in der Gaststätte Schönherr hatten ihren Spaß an der Kriminalkomödie in drei Akten.

Zum Inhalt: Kriminalkommissar Johannes Diekmann (gespielt von Kurt Hagelmann) ist total verliebt in seine Ermittlungsarbeit. Aber er hat das Rentenalter erreicht und muss Schluss machen, was ihm gar nicht in den Kram passt. Seine Frau Marianne (Ingrid Sander) hingegen träumt von herrlichen Urlaubsreisen mit dem künftigen Pensionär. Doch Johannes durchkreuzt ihre Reisepläne. Er hat seine eigenen Vorstellungen über das Rentnerdasein und will noch ein letztes Verbrechen aufklären, denn dann hat er seinen 500. Fall gelöst. Und da ihm als Rentner keine neuen Fälle mehr zugewiesen werden, will er in der schon verstaubten und schier unlösbaren Akte „Hannibal“ ermitteln.

Darüber kommt es zum Streit zwischen den Eheleuten. Mutter Marianne und Tochter Christine (Ina Depken) kommen auf die Idee, Johannes durch die Klärung eines fingierten Mordes ein Erfolgserlebnis zu verschaffen und ihn so endgültig von seinen kriminalistischen Neigungen abzubringen. Schwager Alfons (Erich Meyer) muss als Mordopfer herhalten. Doch der Plan misslingt, weil dessen neugierige Ehefrau Irmgard (Heike Poppe) als erste den „Toten“ entdeckt. Sie alarmiert den jungen Polizisten Jürgen Holzenkamp (Dirk Depken). Als der eintrifft, ist die Leiche spurlos verschwunden.

Stattdessen taucht eine geheimnisvolle Madame Bolunga (Maren Hagelmann) in der Wohnung auf, die mit ihren magischen Fähigkeiten gegen Bares auf die Hand den verschwundenen Alfons aufspüren will. Da ist die Verwirrung komplett und die Ereignisse überschlagen sich.

Was sich hinter der Akte Hannibal verbirgt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn die Speelkoppel will das Stück im Januar noch vier Mal in der Gaststätte Schönherr aufführen. Gezeigt wird es am Freitag, 8. Januar, und Freitag, 15. Januar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 10. Januar und Sonntag, 17. Januar, um 15. 30 Uhr. An den beiden Sonntagen gibt es vorweg eine Kaffeetafel.