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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Mit „Pfefferminz“ zum Durchbruch

05.12.2018

Düsseldorf „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ war in den 70er Jahren sein Durchbruch, bei „Freiheit“ schwenkten Ende der 80er Tausende Fans ihre Feuerzeuge. An diesem Donnerstag wird Marius Müller-Westernhagen 70 Jahre alt. Zwar gab er schon vor 19 Jahren seinen Abschied von den großen Bühnen bekannt. Ganz von der Musik lassen will der Künstler aber offensichtlich nicht. Zuletzt veröffentlichte er im Jahr 2016 auf DVD und CD das Konzert „MTV Unplugged“ und präsentierte danach auf einer Unplugged-Tournee Songs aus seiner inzwischen 50-jährigen Musikkarriere.

Marius Müller-Westernhagen und Udo Lindenberg seien die Ersten gewesen, die hiesige Geschichten erzählt und zu Pop-Musik verarbeitet hätten, sagt der Journalist und Autor Manfred Bissinger in der Westernhagen Dokumentation „Zwischen den Zeilen“. Der Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer hingegen hält den Musiker für einen „Kitsch-Produzenten“, der seine Stücke mit politischen Statements aufbrezele.

Westernhagens Lebenswerk wurde mit mehreren Preisen gewürdigt, unter anderem mit dem „Echo“, den er nach dem Eklat um die Ehrung der Rapper Kollegah und Farid Bang in diesem Jahr zurückgegeben hat. Für sein gesellschaftspolitisches Engagement erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).

Bis Ende der 80er Jahre war Westernhagen zugleich Musiker und Schauspieler. Geboren wurde er am 6. Dezember 1948 in Düsseldorf. Sein Vater, der bereits im Alter von 44 Jahren starb, gehörte im Düsseldorfer Schauspielhaus zum Ensemble von Gustaf Gründgens. Mit 14 Jahren trat der junge Westernhagen in dem Fernsehfilm „Die Höhere Schule“ auf. Ein paar Jahre später spielte er in seiner ersten Band. Bis Ende der 80er hatte war er in mehr als 30 Filmen zu sehen, unter anderem als Ruhrpott-Loser Theo in dem Fernsehfilm „Aufforderung zum Tanz“ (1977) und in dem Kino-Erfolg „Theo gegen den Rest der Welt“ (1980).

Mit Alben wie „Westernhagen“, „Halleluja“ und „Affentheater“ wurde er zum Superstar. Der Theo-Kumpeltyp mutierte zum „Armani-Rocker“, wie die „FAZ“ schrieb. Auf der Höhe des Erfolges verabschiedete er sich von den Stadiontourneen, weil er „keine Entwicklung mehr“ sah.

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