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Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 13

23.03.2017

Oldenburg „Nu upstee? Is doch noch keen Sperrstünn,“ keem dat atemlos van Rita.

„Süchst du hier noch Annerseen?“, froog he torügg.

Rita see nix mehr, glee van de Barhocker, namm de Slötel van dat Brett achter de Theke un sloot de Dör dicht. Se greep na Kuhlmanns Hand un truck hum mit sük in hör Slaapkamer. Mit flegende Hannen reten se sük tegensietig de Kleer van’t Liev, un en kört Sett later wees Hannes hör, wo groot sien Lengen na hör jümmer noch was. Dat Mariechen tohuus satt un sük froog, wor he nu al weer bleev, doran docht he nich.

Ennelk weer hör warm Fleeß unner sük to spören, dat vull Verwachten up hum luurde, dat he ennelk weer sien un hör Lüsten stillen kunn, an „sien“ Rita, dor harr he al lang up luurt. He wuss genau, dat he hör sehr daan harr, as he domals um Lisa Schoone freeit harr, man dat he so lange wachten musst harr, dor harr he nich mit rekend.

Tosamen kemen se Beide to hör hoogste Vergnögen, Rita gierde luut hör Glück ut, un Hannes brook mit en deepe Luut over hör tosamen. Noch heel buten Aam schoov Rita hum bisiet, he was en bült swarder worren siet domals.

„Oh Hannes, harren wi dat doch al ehrder daan. Nu weet ik erst, wo ik dat vermisst hebb.“ – „Dat – of mi?“, froog he sternrunzelnd.

„Dat - un di“, see Rita leevtallig, streek hum over de Rügg un gaff hum en söte Duutje. Bi Hannes rögde sük wat. Se gniffelde: „Wat, al weer?“

„Al weer, du Dunner“, stennde he, „du brengst mi sowiet, dat ik gor nich mehr ut dien Bedd ruut koom.“

„Hannes!“, reep se verfehrt, „dat geiht nich! Du büst verheiraad, un ik hebb ok mien Arbeid. Laat uns dat so maken as fröher, meenst nich?“

„Ik bün Rentner, dat weest du. Wenn ik nu smörgens van de Liekenhalle koom, word mehr as Een wahntroig. Dat könt wi nich riskieren.“

„Och, Hannes, ik will nich up di verzichten, nu nich mehr. Laat di wat infallen.“

„Hebb ik al. Wi dropen uns in Ollenbörg in en Hotel. Dor kennt uns nümms, un keeneen markt hier wat. Wat hollst du dorvan?“

„Ja, inverstahn, man vannacht noch nich, oder?“

„Nee, vannacht sallst du spören, wo ik de Nachten mit di vermisst hebb.“

-----

„De Chef will mit jo snacken, in sien Büro“, see Kriminalassistentin Silke Tamm to Glöckner, as he weer na Cloppenörg keem, „Uwe is ok al dor, se töven blot noch up di.“

Glöckner mook, dat he henkeem. Kriminalrat Ralf Kannengeter satt an de Schrievdisk, up en Stohl satt sien Partner Uwe Küster. As he de Dör achter sük dicht maken wull, stöttde de Assistentin mit de Kopp dortegen. „Aua!“ Se smeet Glöckner en dülle Blick to.

„Kann ik ja nich weten, dat du mien Scharr büst“, meende Glöckner.

„Schluss mit dat Geplänkel, maken Se de Dör to, Froo Tamm, un hören Se good to, hier könen Se noch wat lehren.“

Betreden keken de beiden Kommissare vör sük daal, seen aber nix. De Kriminalrat was mennigmalen temlich ungedürig, man sien Warkkoppel kunn de höchste Upklaren van Verbreken vermellen. Nu lehnde he sük in sien Stohl torügg un froog:

„Un – wat hebbt ji ruutfunnen? Gifft dat al neje Erkenntnisse? Wat seggt de Pathologe?“ Kommissar Glöckner stöttde sük van de Mür of, an de he lehnt harr.

„De Pathologe hett sük noch nich mellt. De Befragen van Kuhlmann un Froo Stern hebbt nix brocht. Ik weet ok nich, wor wi noch inhaken könen.“

„De Vermisstenstee hett mi en paar Unnerlagen geven, man dor is ok man minn bi ruutkomen“, smeet Küster in.

„Man ik hebb wat ruutfunnen“, see Silke Tamm, „ik hebb ruutkregen, dat de Student, de domals bi Kuhlmann uthulpen hett, blot twee Daag na de anner Keerl verswunnen is. An de tweede August is Andreas Wolken verswunnen, un an de veerde August is smörgens um Klock Teihn de Student dat lesde Maal sehn worren, mit en Rucksack up de Nacke. Man hett domaals annohmen, dat he wat mit de Vermisste to doon harr, man wiel se hum nich upfinnen kunnen, is de Saak in d’ Sand verlopen. De Akte liggt unner „Nich upklaarde Fälle“. Ik hebb maal bi de Dagbladen naförsket, un dor hebben domals mehrere Lü unner Verdacht stahn. Ok de Beerdigungsunnernehmer hebben se befraagt, man de Weertsfroo Rita Stern hett hum en Alibi geven. Se gaff an, se harr hum sehn, as he van de Karkhoff komen weer. He was dor faken togang, in de Liekenhalle, meen ik.“

„Good, denn mutten wi dor weer inhaken. Ji befragen nochmaal all de Lü, de vör fiev Jahr ok befraagt worren sünd. Villicht fallt ja de een of anner noch wat Neeis in, wenn ji de rechte Fraag stellen. Froo Tamm, Se försken nochmaal de Inwohnerlisten ut de Umgegend dör. Stellen Se fast, weel vör fiev Jahr dor wohnt hett of ennerwaar anners hentrucken is. Villicht kriegen wi dorbi ja wat ruut. - Verdammt, dat sünd mi tovöl „Villichts“! Ennerwell mutt doch wat hört of sehn hebben. Völ Glück.“

„Kannst du mi de Liste utdrucken mit de Verdächtigen van domaals?“ froog Kommissar Küster sien Kollegin.

„Hebb ik al“, lachde se, „bün ja nich up de Kopp fallen, nich.“

„Nee, dat is se würrelk nich“, meende Glöckner, as se in hör Wagen stegen, um nochmaal na Barßel to fahren.

„Wenn dat so wieder geiht, könen wi uns in en Hotel inmieten“, smüsterde Küster“, dat is nu al dat daarde Maal, dat ik in de Kuntrei fahr. Hopentlik kummt ditmaal wat dorbi ruut, de Chef maakt uns anners de Hölle heet.“

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