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Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 14

26.03.2017

Oldenburg „De Hölle is doch al heet“, griende Glöckner de Kolleeg an.

„Ja, man he kann uns noch en beten mehr inheizen“, gaff Küster torügg un gaff Gas.

-----

Dat Huus van Familie Wolken lagg en beten achterut an de Möhlenstraat. De Rosenboog an de Poortje heetde de Lü frünnelk willkomen. De Tuunpadd was sömt van lüttje Stauden. De Rabatt wurr van en lege Bussboomheeg infaat, de akkraat besneden was. Rosa, blaue un witte Phlox, strahlend witte gefüllte Margeriten, grellgeele Sünnenhood un Rosen mit en wunnerbor söte Röök moken de Padd dör de Gaarn to en Beleevnis. De Sünne smeet grelle Strahlen up all de Farvenpracht, so dat de Ogen blied weren, wenn se um de Huuseck in de Scharr van de grote Linnboom kemen, wor de Lucht futt en beten köhliger was. Unner de Boom stunn en lüttje runde Tafel, umto en paar Gaarnstohlen, wor en paar bunte Küssen uplaggen. En ollere Froo satt dor un was an’t Bohnen ströpen. Tegen hör stunn en Baalje mit ofströpte Bohnen, up de Tafel lagg en hele Barg frisk plückde Bohnen, de noch verarbeid worren mussen. Se harr de Dörklepp van de Poort hört, man kunn nich um de Huuseck kieken, well dor keem. Se leet de Tuffelschiller sacken – se verwachtde keen Besök. As de beiden Polizisten um de Huuseck bogen, keek se hör fraagwies tomöte.

„Moin! – Ik bün Polizeioberkommissar Küster un dat is mien Kolleeg Polizeikommissar Glöckner. Sünd Se Froo Gerda Wolken?“

„Ja, bün ik“, see se un wurr bleek, „hebben Se hum ennelk funnen?“

„Entschülligen Se?“

„Mien Andreas. Hebben se hum funnen?“

Kommissar Küster schüttkoppde un smeet sien Kolleeg en Blick to, de meende förskend:

„Froo Wolken, wi wullen weten, wat domals geböhrd is, as hör Mann verswunnen is. Wennher hebben Se hum genau vermisst?“

„Dat hebb ik doch al all to Protokoll geven, wat sall dat nu denn noch weer?“

„Wi versöken wat Neeis ruuttofinnen. Villicht hebben Se dorvan hört, dat wi güstern en Liek ut de Kanaal fisket hebben?“

„Ja, dat hebb ik hört. Worum is dat van Belang? Man hett mi doch blot vertellt, wat de Gerüchte seggen.“

„So so, un wat vertellen de Gerüchte?“

„Dat Se keen hebben, de Se wat nawiesen könt.“

„Villicht könt Se uns wiederhelpen, Froo Wolken“, see Kommissar Glöckner frünnelk, „Hett hör Mann Fiende hatt? Harr he Striet mit een? De lüttjeste Kleenigheit kann uns villicht wiederhelpen.“

„Nee, Fiende harr he nich. Andreas keem mit elkeen good ut, blot mit ...“. Se schweeg tomaal, as of se al tovöl seggt harr.

Küster haakde naa:

„Blot mit well? Seggen Se dat man driest, wi mutten uns ja en Bild maken.“

„Ik will nümms rinrieten, man he harr domaals Scheel mit Hannes Kuhlmann wegen en Stück Land, dat he kopen wull. Se hebbt sük tegensiedig överboden mit de Pries. Andreas is deswegen sogor bi de Gemeende west. He meende, as olle Inwohner van dat Dörp harr he mehr Recht up dat Land, tomaal he ja Buur was un Kuhlmann blot Bestatter. Wat wull de mit en Stück Grönland anfangen? Man Kuhlmann leet nich na. An de Dag vör de Beerdigung van de olle Kuhlmann wull Andreas nochmaal mit Hannes snacken. Ik weet aber nich, wat de beiden do noch to beproten harren. Eenig worren sünd se sük seker nich, dorför wassen beide völs to stuur.“

„Good, besten Dank ok, wenn wi noch Fragen hebben, mellen wi uns.“

-----

Kriminalassistentin Tamm mellde sük an’t Telefon un vertellde Kommissar Küster, wat de Pathologe ruutfunnen harr. Dornaa was de Liek ut de Kanaal nich verdrunken, en felle Slag up de Kopp mit en scharpkantige Gegenstand harr hum vörher al dat Leven kost.

„Villicht is he ja in Panik in de Kanaal smeten worren“, overleggde se luut.

„Hett de Inwohnerliste wat brocht?“ wull Kommissar Küster weten.

„Ja, de hebb ik al dör. De Eenzige, de ut Lisbethfehn wegtrucken is, is de Familie Schoone. De Vader hett domals en Stee annohmen in Ollenbörg un arbeidt dor noch. De Moder is för twee Jahr an Krebs stürven, un de Dochter arbeidt in de Kinnergaarn „Regenbogen“ in de Leibnizstraat.“

„Roop dor maal an, villicht kann se uns wat vertellen.“

„Hebb ik al. Se meent, se harr in de Dagblatt lesen, dat in de Kanaal en Liek funnen wurr. Se meent ok, dat se twee Daag vör hör Umtog wat sehn harr, as se van de Disco komen weer, man se wull sük nich fastleggen, dat was to düster west.“

„Na toll! Dor könen wi ja völ mit anfangen.“

„Deit mi leed, mehr hebb ik nich för jo.“

„Wat meenst du, hett se Recht?“, froog Küster de Kolleeg.

„Of een van de Booten hett hum mit de Schruuv dropen“, vermoodte Kommissar Glöckner.

„Ik weet nich, harr dat Gesicht denn so … so unbesehrt utsehn? Nee, de is daalhauen worren, dorvan bün ik overtüügd. Wi mutten blot noch de Daadwaffe finnen. - Schiet! Hebb heel vergeten, hör to fragen, of de Pathologe DNS-Sporen sekerstellt hett. Ik roop hör futt nochmaal an.“

„Polizeiinpektion Vechta-Cloppenbörg“, mellde sük de Zentrale.

„Küster hier, ik mutt mit Silke Tamm snacken“, see Küster barsk, „geev mi even de neje Nummer.“

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