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Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 15

26.03.2017

Oldenburg „O Mann, Küster, ik bün doch keen Telefonvermittlung, ik geev di de Nummer, roop hör doch süllst an“, tiffkede de Kollegin, de jüst Deenst harr, un see de Nummer van Silke Tamm dör.

Ditmaal speicherde Küster de glieks of, allerdings harr he rode Ohren kregen. Glöckner griende.

„Na, hett se di utschullen? Ik hebb di lesde Week al seggt, dat Silke bi uns blifft un du de Nummer fasthollen sallst.“

„Ja, Mama, is ja good“, gnurrde Küster un tippde Silkes Nummer in.

„Küster nochmaal“, see he, as se sück mellde, „wat is mit DNS-Sporen, hett de Dokter wat dorvan seggt.“

„He hett en paar frömde Sporen funnen, se aver noch nich utwertet. Mörgen weet he mehr. Man ik hebb mit de Angehörigen van de Student Kontakt upnohmen. Se komen mörgen na Ollenbörg, um to sehn, of hör Jung dat is. De Chef meent, Een van jo sull ok henfahren. Klock Tein, seggt he.“

„Is good, danke, Tschüs.“ Küster stook dat Mobiltelefon in de Büxtaske un froog sien Kolleeg:

„Segg maal, hest du ok so en Döst as ik?“

„Ik weet nich, wo groot dien Döst is, man ik kunn en grote Glas vull Cola mit Ies verdragen. Butendem will ik de flotte Rita kennenlehren – so word se nömt, hest du dat nich wusst?“

„Flott is se, dat stimmt. As ik güstern dor weer, hett se futt versöcht, mit mi to fründjen.“

„Na denn – Rita, hier komen twee Bullen, also wahr di“, alberde Kommissar Glöckner, haakde sien Kolleeg in un stüürde up de „Fehnklause“ an. „Egentlich heel moi, dat alls so dicht binanner liggt, nich wahr?“

„Wat meenst du?“ froog Küster.

„Na – de Husen van de eventuelle Tügen, dat Weertshuus, de Dokter, de Koopmann, un sogor de Bestatter, falls een van de Hauereien maal utaarden deit.“

„Ja ja, ik glöv, du musst würrelk nödig en beten Ies hebben, du tüünst ja al“, schüttkoppde Kommissar Küster un dee, as of he Glöckner stütten muss.

Jümmer noch smüsternd kemen de Beiden in de Weertsstuuv. Rita Stern stunn achter de Theke un begrötde hör frünnelk. Se broch hör wat to drinken un mook sük denn weer achter de Theke to schaffen, sünner hör to beachten. Glöckner keek up de Uhr – bold Middag. Of se hier wat to eten kriegen kunnen? He froog de Weertsfroo:

„Kunnen Se uns woll elk twee Spegeleier braden, of hebben Se noch wat anners för uns?“

„Ik breng Jo futt de Spiesenkort, mutt blot noch even de Glasen polieren, anners worren de mi strieperg. Dürt nich lang.“

„Is good, sovöl Tied hebben wi woll“, anter Glöckner.

En halve Stünn later satten de beiden Kommissare för en Teller mit Pommes frites un en dicke Braadwurst mit Curryketchup un leten sük dat smecken. Se schoven jüst de Teller bisiet, as Küster sien Telefon düdelde. He mellde sük.

„Kannengeter hier. Ji mutten vandaag noch na Ollenbörg. Dat Fernsehen brengt vandaag de Sendung XY, dor mutt een van jo van de Liekenfund berichten un dat wi na Tügen söken, ji weten woll: Well hett för fiev Jahr wat sehn un so wieder.“

„Kann dat nich annerseen maken, Chef? Wi mutten noch en paar Tügen befragen.“

„Nee, dat mutt vannamiddag uptekend worren, anners könt se jo nich mehr unnerbrengen. Dat Bild, wat de Bladen kregen hebbt, word ok nochmaal weer inblendet. Ik hebb al wat anners vör. Doot jo Bestes, ik will, dat dor ennelk wat bi ruutsuurt, is dat klaar?“

„Yes, Sir!“, see Küster zackig un schaltde of, vördat de Chef sük upregen kunn.

„Wat is los?“, wull Glöckner weten.

„Wi mutten los.“ Küster greep na de Autoslötels, gung an de Theke un betahlde dat Eten. Erst as se in Auto satten, vertellde he Glöckner, wor se hen mussen.

„Maal wat anners“, meende de, „ik wull al jümmer geern weten, wo dat dor achter de Kulissen utsücht. Man harren dat nich de Kollegen in Ollenbörg overnehmen kunnt? Nu mutten wi bi disse Hitze dor heel henfahren.“

„Nee, de Chef gifft doch keen Spierke van sien Tostännigheit of. De Ruhm van all de Arbeid sall alleen up hum un sien Lü fallen – worbi he seker de Ruhm för sük alleen in Ansprök nimmt. De Arbeid düren wi maken.“

„Ja seker – man erstmaal mutten wi wat ruutfinnen, meenst nich?“

Dorto kunn de Kolleeg blot nickoppen.

-----

Lisa Schoone harr vannamiddag freei. Se harr sük mit hör Fründin Thea ofprotet, dat se maal weer en Stadtbummel maken wullen.

Lisa stunn nettekraat unner de Dusche, as de Dörpingel schellde. „Mist!“ Sacht flökend dreihde se de Waterhahn of, steeg ut de Dusche un truck sük de flauschige witte Baadmannel an, de an de Dör van de Baadkamer hung. Se namm de Hörer van de Spreekanlaag of.

„Well is dor?“

„Polizei. Wi hebbt en paar Fragen.“

„Moment“. Se drückde up de Döropener, drögde sük flink of un truck en weeke Huusantog an. Denn gung se an de Dör un luurde dör de Utkiek. De Fluur was leeg. Wassen de noch nich boven? Se wennde sük of, as hör Blick up wat Wittes full. Up de Footböön lagg, openbaar unner de Dör dörschoven, en witte Breefumslag. Verwunnert reet se hum open un wurr bleek. Mit utsneden Bookstaven ut en Dagbladd stunn dor: WENN DU WAT VERRADEN DEIST BÜST DU DOOT!

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