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Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 4

14.03.2017

Oldenburg De grote Yacht was intüsken bi de Iesenbahnbrügg ankomen, de kört vör de Schlüüs over de Kanaal föhrde. As de Mann van’t Water-un Schippfohrtsamt de Brügg ennelk umhoch harr, gaff de Schipper en beten ungedürig Gas. Dat Water achtern schuumde up, kört vör de Schlüüs knatterde dat upmaal. Dat Boot wurr so fell ofbremst, dat de Schipper over dat Stüürrad kippde. Dat Froomenske gierde luut, as se mitsamt hör Liggstohl koppheister gung un in dat düstere Water plumpste. To’n Glück weer dat nu in August nich allto kolt. Verdattert keem de Schipper weer umhoch un stellde de Maschin up Leegloop.

„Heinrich! Help mi ruut! - Ih, dat is ja ekelig!“ jauelde de Froolüstimm van unnern. Se spaddelde hasterg un versöchte an Land to komen. De Schlüsenmeister un de Angler, de unnerwielen ok naher komen weer, grepen to un hulpen de Froo ut de brune Mudder an de Grund van de Kanaal, wor hör Foten in versackt weren. Tüsken hör rotlackierte Fotennagels kringelde sük en lüttje Aal, de nu flink weer in de Kanaal torügg slingelde. Se vertruck anweerd dat Gesicht, as se versöchte, mit en Dott Gress de Moorschlamm oftowisken.

De Schipper stellde de Maschin up Halve Kracht, man dat Schipp rögde sük nich. De Schlüsenmeister harr intüsken de Brügg weer daallaten, keem nu naher un meende, dor harr sük seker wat in de Schruuv verfangen. Inverstahn nickoppde de Schipper un leggde de Rüggelsgang in. En Ogenslag lang rögde sük dat Schipp, denn gaff dat weer en Ruck. En paarmaal versöchte he dat nu vöruut un rüggels – mitmaal gaff dat en Knall, dat Water bruusde up, un en End Tau, heel bruun van dat moorige Water, floog over de Reling un bleev an Deck liggen.

De Schlüsendören gungen open, as de Waterstand angleken weer. Vörsichtig gaff de Schipper Gas. In de Schlüüs keem dat Schipp to Ruh. De Schlüsenmeister truck mit de Hakens de Schlüsendören weer to un mook nu de Hebel an de güntsietige Dören open. Dat Water bulskerde luut un smeet Blasen anhoch. De Angler keek to, wo dat Water sinnig ofsackde, bit dat mit de Kanaal güntsieds liek stunn.

Dat Froomenske was unnerwielen ok bi de Schlüüs ankomen. De Angler griende. Hör Benen wassen striept van de Moorgubbel, heel harr se de woll nich ofwisken kunnt mit de Gressdott. Upmaal gierde se hoch un luut, upreegt wees se up en Stee achter de Yacht.

Heel sinnig dreev dor bleek, wat mal en Gesicht wesen weer, inrahmt van en swarte Müllsack, um dat Heck van de Yacht un dümpelde sacht up un daal.

„Verdammt!“ De Angler wurr kriedewitt un sloog de Hand vör de Mund.

„Ogott!“ Verfehrt greep de Schlüsenmeister na sien Telefon un drückde de Noodroopnummer.

En Vöddelstünn later keem en sülverblaue Wagen ut de Richt van Barßel, dreihde in de Schlüsenstraat un hull up de Grönstriepen bi de Schlüüs. En kört Sett later hull en Rettungswagen dicht daarachter. Polizeiobermeister Grüneberg leet sük de Liek wiesen; Polizeimeisterin Sawatzki sperrde de Schlüüs rundumto mit en gele Band of.

„Wor is de Verdrunkene? Hebbt Se al Ersthülpe maakt?“ reep een van de Sanitäter, as he dör de Poort van de Schlüüs keem. De Angler vertruck sien Gesicht.

„Ik glöv nich, dat dat noch Sinn hett“; meende he drög un wees up de Müllsack.

De Schlüsenmeister un Polizeimeister Grüneberg harren mit Hülpe van en Pütthaken de Müllsack an de Schlüsenwand trucken, nu wassen se dorbi, dat Paket an Land to hieven. Twee Aalen slingelden sük ut de open Mund van de Liek un verswunnen in dat hoge Gress. Dat Froomenske fung an to wörgen un leep in Drafft achter de Rhododendronbusken. De Polizistin reep in Cloppenbörg an:

„Wi hebben hier en Liek funnen. - In de Kanaal. - Nee,wi bruken de Tatortdienst. Ja, de Fundort is ofsekert, bit glieks.“

„Se mutten hier nu verswinnen, umdat keen unnödig Sporen maakt worren“, see se an de Angler un dat Froomenske, de sük jüst de Mund ofwisken dee, „wachten Se achter de Ofsperrbannen.“

„Ik will aber na mien Mann up dat Boot“, jauelde se.

„Se könt solang in uns Wagen sitten blieven, bit de Kollegen dor sünd“, kreeg se Antwoord.

Mit prulerge Gesicht leet se sük up de Rückbank sacken. De Angler steeg sünner to fragen up de anner Sied in. He langde hör de Hand to.

„Ik bün Johannes Kuhlmann. Deit mi leed, dat wi uns up disse Maneer kennen lehren.“

„Frauke Süvers.“

„Hebben Se sük denn en beten bedaart?“, wull he weten.

„Ja, dat geiht al weer, man as ik de Aalen dor ut de Liechnam krupen sach ...“, schüddelde se sük.

„Aber nich weer wörgen!“, wahrschaude he hör, „de Dören gahn blot van buten open.“

Se starrde hum an, denn fung se tomaal an to snückern.

„Entschuldigen Se, bit sowiether hebb ik noch nie nich en Liek sehn, un nu jüst en Waterliek. Wahrlich keen moje Anblick, menen Se nich ok?“ He nickoppde blot.

Schaad, dat he nich mehr sehn kunn van dat, wat de Schendarms dor maken deen, man de Alpenrosen stunnen dicht an dicht. Of un an sach man maal en Stückje Polizeiuniform tüsken de Busken in de Sünn uplüchten, man wat se maakten, kunnen se nich wiesworren. Bit de Sporensekern hier was, dürde dat seker een Sett. Vörmiddags was jümmer en bült Verkehr up de B 72. Mussen se so lange hier sitten blieven?

Fortsetzung folgt

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