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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 5

14.03.2017

Oldenburg De Polizistin mook de Dör open un settde sük in de Wagen. Se greep na en lüttje Book un en Kugelschriever, dreihde sük na de Beiden um un froog de Angler:

„Se sünd doch Herr Kuhlmann, nich wahr? Könt Se mi vertellen, wo de Saak oflopen is?“

„Van de Moord weet ik nix. Man well dat is, kann ik Jo seggen.“

„Un wat menen Se, well dat is?“

„De Keerl is vör sowat fiev Jahr hier van Huus to Huus gahn un hett na Arbeid fraagt.“

„Aha - un wo is de Naam?“

„Ik glöv, de heet van …van Ollermann … of so, ik weet nich genau mehr. He was an studeeren un söchtde in de Semesterferien na Arbeid bi de Buren. De Buren harren man keen Geld over, um en Knecht to betahlen, de van sware Arbeid keen Dunst harr. He hett denn en Sett bi mi uthulpen, wiel mien Helper krank worren weer. Was man nich dat Rechte, he mook sük bang vör de Liechnaams. As wenn Dode een noch wat andoon könt.“ He schüddelde de Kopp.

„Un - worher weten Se, dat dat en Moord is?“, froog de junge Froo mit ernste Gesicht.

Kuhlmann slook daal. Verdammt! Pass up, wat du seggst, docht he.

„Dat hebb ik blot vermoodt“, week he ut, „wiel he in en Müllsack inrullt weer. Dat deit man doch nich süllst.“

„Hebben Se denn vörher al wat sehn? Wenn Se denn so faken hier sitten to angeln, as Se seggen? Is Hör ennerwat upfullen, wat anners weer as anners?“

„Nee, ik satt blot dor to angeln un hebb mi argert, dat dor al weer so en grote Pott dat Water upwöhlen dee. Denn bieten de Fisken weer en heel Sett nich. Ik luurde nämlik up en Heekt.“

„Un Se?“, froog de Polizistin nu de Froo, „könt Se mi vertellen, wat passeert is?“

„Ja, ik satt an Deck to sünnen un was an Lesen. Tomaal mook dat Boot en Satz, mien Liggstohl is umkippt un ik bün in dat schietige Water fallen. Dat Book is ok weg.“

„Dat Water is nich schietig. Dat Water kummt ut dat Moor un is bruun, man sowat van süver, dat man in daartig Zentimeter Deepde noch sien Foten sehn kann. Wenn de Liek nich unnern an de Grund fastmaakt west is, freet ik mien Angel, dat will ik Hör maal seggen.“ Upbrocht dreihde Kuhlmann de Kopp un keek hör vergrellt an.

„Och nee, un wat is dat för Mudder an de Grund? Is dat nich schietig?“, reegde se sük up.

„Nee, dat sünd de ofstürven Bladen van all de Eken, Barken un Ellern, de hier an de Kanaal stahn. In de Harvst fallen de nämlik andaal, mutten Se weten, un lannen in’t Water. Dorum is dat ok so suur, nich blot van de Törf, nee, ok van de Eken.“

„Dat weet ik ok, dat in de Harvst de Bladen fallen, Se Klooksnacker“, gaff se düll torügg un rückde en Stückje van hum of.

Polizeimeisterin Sawatzki wull jüst wat seggen, as tomaal twee blausülverne Wagen over de Bahndamm stoven, achteran en Zivilfahrtüg, un mit en scharpe Bremsmanöver an de Grönstriep to stahn kemen. De Polizistin steeg gau ut un gung up hör Kollegen daal. Kuhlmann griende.

„Weet gaar nich, worum de so rennen, doot is doot, un weglopen deit he ok nich.“

„So en verdreihte Humor geiht mi up de Nerven, dat Se dat man weten.“

„Och wat, sellen Se sük man nich so an“, wenkde he of. „Bün ja spannt, wo lang wi hier noch sitten mutten. Mien Menske fraagt sük seker al, wor de Heekt blifft, de ik hör to Middageten versproken hebb.“

„Igitt“, see se anweerd, „wo könen Se bloot an Eten denken na so en Beleevnis.“

„Alls Gewohnheit. Ik was hier fröher Beerdigungsunnernehmer. Hebb de Doden zwor nich süllst inkuhlt, man hör moi torecht maakt, dat de Angehörigen hör good bekieken kunnen.“

„Ogott, wor bün ik hier blot lannt? Ik will na mien Mann!“, jauelde se un schoov sük noch wieder in de Eck.

Kuhlmann schüttkoppde blot. Wat för en albern Froomenske, seker ut de Stadt. As wenn Leven un Dood nich tosamen hörden. Seker würr se ok keen Fleesch mehr eten, wenn se sach, wo de Swien dootmaakt wurren. He was blied, dat he hier up’t Land leevde, wiet weg van de Larm un Ofgasgestank. Denn rook he noch lever de Gülle, de sien Nahber over’t Land streide. Dat was en ehrlike Rök, de man woll nich stüttig ruken mugg, man good maal uthollen kunn. Hier harr he sien Leevde funnen, hier wull he old worren, un hier wull he ok starven. Wenn de man nich …

Twee Stimmen kemen naher. De junge Froo, de hör befraagt harr, un een van de Cloppenbörger Polizei. De Polizistin mook de Dören open.

„Se könen utstiegen“, see de in Zivil an de Froo. „Mit Jo mutt ik noch even proten“, meende he to Kuhlmann.

De nickoppde blot, dat harr he sük al docht. Harr lever sien Snuut hollen sullt, as de Polizistin vull to quatschen, dat harr he nu dorvan. Sien Menske see ok jümmers, dat he mit sien Grootsnuut noch maal in de Bredullje komen kunn.

Good, dat he sük en Settje de Benen vertreden kunn. Dat lange Sitten in de enge Wagen kunn he nich good of. Denn deen hum de Kneejen sehr.

De Polizistin gung mit de Froo na de Schlüüs. De Anner dreihde sük na Kuhlmann um.

„Ik bün Polizeioberkommissar Küster. Se sitten hier faken to angeln?“

„Bold elke Dag.“„Denn könen Se mi doch seker seggen, wo lang dat dürt, bit hier - seggen wi maal – en Stück Holt ankummt, wenn man dat hunnert Meter wieder in de Kanaal smitt“, meende de Kommissar.

Fortsetzung folgt

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