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Fortsetzungsroman: „Düsterwater“ Teil 9

18.03.2017

Oldenburg Se leesde genauer un overleggde. Vör fiev Jahr um disse Tied wassen se un hör Ollern na Ollenbörg umtrucken. De Polizei söchtde na Tügen, de domaals wat sehn harren of wat wussen van dat, wat geböhrd was un well de Keerl wesen kunn. Na, dat gung hör ja nix an. Se bladerde wieder un verdeepte sük in de Bericht over en Künstler, de na Ollenbörg komen sull.

Van Buten klung de Larm van Automotoren. Dören klappden, Larm keem up. De Ollern brochen de Kinner, de namiddags in de Kinnergaarn kemen. Lisa spölde un versörgde de Lüttjen as jümmer, man de hele Namiddag harr se dat Geföhl, dat se wat Belangriekes vergeten harr, wor se sük egentlik up besinnen muss.

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Kommissar Glöckner hull vör de Weertskupp „Fehnklause“. De Düker söchte sien Gerätskuppen binanner un leep na de Schlüs, um na dat anner End van dat Tau to söken.

„Ik gah denn maal los, de Lü befragen. Mit en Stünn of so bün ik weer hier, langt dat?“, reep Kommissar Glöckner hum na.

De wenkde blot of. Glöckner mook de gröne Dör open, de in de Weertsstuuv föhrde. En Stangengelüüd künnigde hum an. Dree Mannlü in Arbeidstüg satten um en runde Tafel un keken hum neeischierig tomöt. He bestellde sük an de Theke en Kanne Koffje un settde sük an een van de lüttje Tafels. Warm was dat hier. He stunn weer up un truck de Jacke ut. De Bedeenerske keem un broch de Koffje, stellde en lüttje Teller mit inpackde Keksen dorbi hen un leggde en paar Zuckerdobels in Papier dorto. Denn greep se in de Taske van hör Schörte un haalde twee Melkdöskes dor ut.

„Laten S’ sük dat smecken“, see se frünnelk .

„Dank ok.“ Glöckner packde de Zuckerdobels ut un leet se in de Tasse glieden. Denn mook he vörsichtig de Melkdöskes open. Wenn man de Deckels to flink openreet, kunn man sük düchtig vullkleien. He namm en grote Sluck un verbrannde sük de Tung. De Bedenerske harr hum beobachtet un smüsterde nu.

„Villicht harr ik Jo wahrschauen sullt. Uns neje Koffjemaschin maakt de Koffje mit kokend Water, dorbi mutt man uppassen. Is dat leep?“

„Nee, nee, dat geiht al, is nich so wild, ik bün een van de Harten“, lachde Glöckner.

Se smüsterde völdüdig, as of he heel wat anners meent harr. – „Sünd Se beruflich hier of privat?“ froog se neeischierig un buugde sük over de Theke, worbi se de Kommissar en depe Utblick up hör good füllde Utschnitt gaff.

„Egentlik wull ik Jo de Fragen stellen“, gaff Glöckner torügg un namm een van de Keksen.

Villicht mussen de ja inpackt wesen, man hum störde de Plastikmüll. Alls wurr verpackt, ut „hygienischen Gründen“, as dat heten dee. Wenn dat dornaa gung, denn harren se fröher all krank worren musst, as de Waren noch ofwogen un in Püten verköfft wurren. Dat Papier harr man to’t Obend anmaken bruukt, so gaff dat bold keen Müll. De was erst mit all de verpackde Saken upkomen. Sogaar de See was al full dorvan, harr he körtens erst lesen. He drunk de lesde Sluck Koffje un gung an de Theke. Fraagwies keek de Bedenerske hum an.

„Willen Se noch een? Of noch wat to Middag to eten?“

„Weest bedankt. Villicht koom ik laterhen dorup torügg. – Hebben Se en gode Gedächtnis?“

„Rita hett en Gedächtnis as en Elefant“, reep een van de Arbeiders röver, „se vergett selten wat, nich Rita?“

„Ja, vör allen nich, dat du noch betahlen musst, wat du lesde Week vertehrt hest, Klaas.“ Rita lachde un meende to Gköckner: „Fragen Se mi man alls, wat se weten willt, Herr Kommissar.“

„Se weten, well ik bün?“

„Seker doch, ik hebb sehn, wo Se un hör Kollegen an de Schlüüs togang weren. Hebben Se denn al ruutfunnen, well de Dode is?“

„Wi ermitteln noch.“

„Dat seggen de in de „Tatort“- Krimis ok jümmer“, smüsterde de Bedenerske. Se langde hum de Hand to. „Rita Stern, mi hört dit Lokal.“

„Kommissar Glöckner“, stellde he sük vör un hull hör de Utwies hen. „Sünd Se vör fiev Jahr ok al hier west?“

„Dat will ik menen. De Ruum was do stüttig vull van Lü. All meenden, hier wurren se wat Neeis gewohr. Domaals is doch Andreas Wolken verswunnen, een van mien Nahbers. Wat hebben se na hum söcht, dagenlang, man funnen hebbt se blot sien Mütz. De lagg ennerwaar an de Straat vör de Karkhoff, villicht hett he de dor verloren. An de Dag is de olle Heini Kuhlmann beerdigt worren, un siet de Beerdigung hett ok nümms Andreas mehr sehn. Wi hebben docht, he was villicht in de Bollinger Kanaal fullen, de löppt ja an de Karkhoff vörbi. Dat heet – egentlik löppt dor nix mehr, de hebbt se smaller maakt un nu is he blot noch för dat Entwatern dor.“

„Is schaad, man alls verannert sük, ok hier up Land.“

„Weten Se anners noch wat, dat so um de Tied geböhrd is, wat Besünners, meen ik.“

„Wo heetde noch de Student, de do bi Kuhlman uthulpen hett, as Fritz Helmers krank west is?“, reep een van de Keerls Rita to, „du musst dat doch weten, de was doch för di wat Besünners.“

Verwunnert sach Kommissar Glöckner, dat Rita Stern rood anleep. De Farv steeg hör van de Nacke umhoch, denn wurren de Ohren rood, bit tolesd de hele Kopp gloide as en brannende Eierköhle. Se smeet de Keerl, de ropen harr, en giftige Blick to un meende snippsk:

„Du holl man dien grote Sabbel, Klaas Meyer, dat gung di nix an un geiht di noch jümmer nix an. Butendem is dor nix van wahr.“

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