EDEWECHT - Das Außengelände am Alten- und Pflegeheim in Nord-Edewecht entwickelt sich immer stärker zu einem generationsübergreifenden Treffpunkt. Nach der Neugestaltung des Spielplatzes wird nun auch der Märchenwald, der im vergangenen Jahr mit einer bildhaften Darstellung des Märchens „Hänsel und Gretel“ entstand, mit neuen Motiven weiter aufgewertet.
Bürgermeisterin Petra Lausch, Amtsleiter Klaus Schweinberger und die Pflegedienstleitung des Alten- und Pflegeheims, Rena Riesener, haben jetzt zwei neue Szenen offiziell der Öffentlichkeit übergeben. So befindet sich, mitten auf dem Teich schwimmend, eine Szene des Märchens „Vom Fischer und seiner Frau“. Und am Ufer hat „Der Froschkönig“ samt Königstochter mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Position bezogen.
Gestaltet wurden die Figuren von der Portsloger Künstlerin Susann Stoebe-Thöne. Sie hat die Stücke aus Metall geschaffen, das gegen Rost entsprechend imprägniert wurde. Die „Arbeiten fürs Grobe“, so Schweinberger, erledigte Erwin Hildebrandt aus Westerstede. Er schuf das Hexenhäuschen für Hänsel und Gretel und jetzt den Brunnen für den Froschkönig.
Die Idee zu der Umgestaltung der öffentlichen Außenanlage hinter dem Pflegeheim als Treffpunkt der Generationen hatte Christa Haskamp. Bei der Gemeindeverwaltung stieß sie damit auf offene Ohren. Im Rahmen des 125-jährigen Bestehens dieser kommunalen Einrichtung wurde das Projekt mit Hilfe des Jugendwork-Camps angegangen. Den Wunsch nach der Installation weiterer Motive konnte nur deshalb nachgekommen werden, weil sich Sponsoren wie der Bezirksverband Oldenburg, Pro Humanität und die Haskamp-Striftung fanden, die entsprechende Mittel zur Verfügung stellten.
Mit den nun drei Märchenmotiven hat der Märchenwald inhaltlich noch nicht sein Ende gefunden. Am Mittwoch beschlossen die verantwortlichen Personen, das kleine Erholungsgebiet im kommenden Jahr mit einer weiteren Märchenszene zu bestücken. Gewünscht wurde von den Bewohnern ein Märchen, in dem auch ein schöner Prinz vorkommt.
