EDEWECHT - Gibt es einen Klimawandel und wie kann man ihn stoppen? Muss Geld die Welt regieren oder gibt es Alternativen? Wie schafft man Gerechtigkeit in der Welt? Wer stoppt die Vermüllung und Vergiftung der Welt durch Abfall und Chemikalien? Wie sieht eine zukunftsfähige Energieversorgung aus? Haben wir Angst vor Flüchtlingen?“

Solche Fragen, auf denen gemeinsam Antworten gesucht werden sollen, stehen im Mittelpunkt eines Zukunftskongresses, zu dem die Evangelische Jugend Edewecht und der Evangelische Kreisjugenddienst Ammerland einladen. „Nicht daneben, sondern mittendrin: Evangelische Jugendarbeit und die Fragen das Zukunft“ heißt das Thema der Wochenendveranstaltung, die vom 28. bis 30. Oktober im „Haus der offenen Tür“ in Edewecht stattfindet. Mitmachen können alle Jugendlichen ab 14 Jahren und junge Erwachsene.

Der Zukunftskongress beginnt am Freitag, 28. Oktober, um 17.45 Uhr mit einer Vorstellungsrunde im „Haus der offenen Tür“ und organisatorischen Fragen. Nach dem gemeinsamen Abendessen lernen sich die Teilnehmer in Gesprächen über Zukunftsfragen näher kennen. Ab 22 Uhr gibt es ein Filmangebot.

„Die Klimaveränderungen und ihre Folgen für die Weltbevölkerung und für uns“ heißt das Motto eines Vortrags mit Diskussion, der am Sonnabend, 29. Oktober, ab 10 Uhr nach dem Frühstück stattfindet. Als Referent wird Uwe Vollmann vom Umweltbildungszentrum Ammerland erwartet.

Verschiedene Workshops werden am Sonnabend, 29. Oktober, von 15 bis 19 Uhr angeboten. Dabei geht es um „coole Klamotten“ und die Arbeitsbedingungen derjenigen, die sie herstellen, um „Atommüll in der Nachbarschaften und Alternativen“ um das „Regiogeld und dem Weg zu einer Kirchenwährung“, um die Situation der Flüchtlinge in Deutschland und um die Frage, ob das Hochmoor im Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Ein gemeinsames Frühstück, eine Andacht, ein Schlussgespräch und ein Mittagessen sind am Sonntag, 30. Oktober, geplant.

Anmeldungen für die Veranstaltung, die zu einem anderen Zeitpunkt schon einmal geplant und leider abgesagt werden musste, werden bis diesen Freitag, 14. Oktober, erbeten. Ansprechpartner sind Geeske Martens (Mailadresse: geeske@mackey.de), Sebastian Georg (geo95@gmx.de) und Diakon Volker Austein (volker.austein@ejomail.de).

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede