EDEWECHT - Warum klingt ein Cello so wie es klingt? Mit zahlreichen Anekdoten und jeder Menge Humor erklärte der bekannte Cellist Thomas Beckmann am Montagvormittag rund 150 Schülern alles rund ums Thema Cello. Die Aula des Gymnasiums Edewecht war gut gefüllt mit Schülern der Haupt- und Realschule, Grundschule und Astrid-Lindgren-Schule Edewecht sowie einige Klassen des Gymnasiums.
Noch am Vorabend hatten Thomas Beckmann und die Pianistin Yuku Kasahara gemeinsam ein Konzert in der Christuskirche gestaltet, präsentiert von den Kunstfreunden Edewecht. Rund 70 Besucher seien von dem beeindruckenden und humorvollen Konzert begeistert gewesen und hätten einen hervorragenden Musikabend verlebt, erklärte der Vorsitzende Jack Morin.
Am Montagvormittag nun, gaben Thomas Beckmann und Yuku Kasahara ein Gastspiel in der Außenstelle des Gymnasium in Edewecht. Ein bisschen war die Veranstaltung aber auch eine kleine und amüsante Lehrstunde über Musik und Musikinstrumente. So lernten die Schüler, aus welchem Holz das Cello besteht, dass ein Bass „Hängeschultern“ hat oder dass es gar nicht so einfach ist den richtigen Takt zu halten. Langeweile kam dank der Interaktion mit den Schülern nicht auf. Zwischendurch gaben der Cellist und Yuku Kasahara einige Stücke zum Besten, um dann aber auch direkt wieder zum nächsten Thema überzuleiten. Und da gab es so einiges Wichtiges zu besprechen: Der Beifall zum richtigen Zeitpunkt zum Beispiel. Oder aber der richtige Klang.
Ein besonderes Highlight war das Konzert auch für Gymnasiastin Klara Lobmeyer. Die 16-Jährige durfte gemeinsam mit dem Cellisten ein Stück spielen. Und auch andere Schüler durften spontane Kostproben ihres Könnens am Flügel geben.
Eine humorvolle Veranstaltung also, in der Beckmann auch eine wenig charmante Antwort eines Schülers mit einem Grinsen wegsteckte. Der Schüler antwortete nämlich auf die Frage von Beckmann wann Johann Sebastian Bach gelebt hat: „Als du noch klein warst.“
