Oldenburg - Kleine, eigenwillige Projekte in bibliophiler Aufmachung sind das Thema der Buchreihe „Edition Staublau“, die Literatur- und Sprachwissenschaftlerin Dr. Uta Fleischmann im Isensee-Verlag herausgibt.

Entstanden sind sie als Projekt des Literatur-Kabinetts im Künstlerhaus Staublau. Vorgestellt wurden jetzt bei der Bibliotheksgesellschaft die ersten drei Bändchen: Gelbe Tapete (No.1), Schwarzenbach-Projekt (No. 2) und BlödSense & NonSinn (No. 3).

„Die gelbe Tapete“ ist der von Uta Fleischmann gekürzte und dramatisierte Text der amerikanischen Autorin Perkins Gilman (1860-1935) – erarbeitet für eine Rauminstallation mit gelber Tapete der Künstlerin Bärbel Hische (Cloppenburg/Berlin). Eine Sprech-Installation war im Februar 2012 in der Galerie am Stall in Hude mit Uta Fleischmann uraufgeführt worden.

Das Schwarzenbach-Projekt beschäftigt sich mit Werk und Leben der Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach (1908-1942) und nimmt u.a. Bezug auf eine von Uta Fleischmann dramatisierte Fassung der Erzählung „Eine Frau zu sehen“ (1930), die 2010 mit der Schauspielerin Franziska Vondrlik im Künstlerhaus Staublau zu sehen war.

Mit „BlödSense & NonSinn“ zeigt die Edition einen weiteren Aspekt ihres Programms: Die „verrückten“ Gedichte der sonst „ernsthaften“ Oldenburger Wissenschaftlerin Dr. Christiane Brokmann-Nooren.

Die kunstvollen Umschläge stammen von Ulrike Schink.