Oldenburg - Knapp 100 Gäste hatten sich am Donnerstagabend im Schlosssaal versammelt. Anlass war die Abschlussfeier der Aktion „Oldenburger des Jahres“ von Volksbank und NWZ. Insgesamt standen 32 Oldenburger Ehrenamtliche zur Auswahl. An diesem Abend dann wurde der Schleier gelüftet, wen die Jury ausgewählt hatte.

NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim unterstrich die Wertschätzung, die der vielfache, uneigennützige Einsatz von Bürgern verdiene. „Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, zwei Personen herauszustellen“, sagte Seelheim. „Verdient hätten die Auszeichnung alle.“ Erste Stadträtin Silke Meyn dankte Volksbank und NWZ für die herausragende Aktion. Das vielfältige Engagement ermögliche nicht nur unzählige soziale Initiativen. Ehrenamt könne auch für die Aktiven selbst bereichernd sein. Meyn zitierte eine britische Studie, wonach der Einsatz „gesund und glücklich“ mache. Soziales Engagement sei zum Beispiel bei Bewerbungen ein Pluspunkt. Volksbank-Vorstand Matthias Osterhues hob hervor, Oldenburg werde durch das persönliche Engagement vieler Mitbürger zu einer besonderen und liebenswerten Stadt. „Durch die Aktion bekommt das ehrenamtliche Engagement den Stellenwert, den es verdient.“

NWZ -Redakteurin Evelyn Eveslage führte als Moderatorin durch die Abschlussfeier der Aktion, die bereits in der neunten Auflage stattfand.

Neben Seelheim, Meyn und Osterhues gehörte Monika Klumpe zur Jury. Klumpe, Leiterin des Bekos-Selbsthilfezentrums und des Behindertenbeirates, war verhindert und wurde vertreten von Holger Schwecke und Aloys große Siemer vom Behindertenbeirat der Stadt. Die Jury ergänzten in diesem Jahr auch Egon Hillen und Taibe Mehrabani, „Oldenburger und Oldenburgerin des Jahres 2013“.

Seelheim und Osterhues überreichten den Gewinnern der Aktion, Thomas Kempf und Heike Neunaber, eine goldene Nadel, die Goldschmied Manfred Buchmesser für diesen Wettbewerb entworfen hat sowie jeweils 500 Euro als Anerkennungsprämie.

Meyn, die zum achten Mal an der Veranstaltung teilnahm, fungierte auch als Glücksfee bei der Verlosung einer Berlin-Fahrt für zwei Personen unter allen vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten.

Glückspilz Wolfgang Gauer hat für sich und eine Begleitperson einen Aufenthalt mit drei Übernachtungen in einem Fünf-Sterne-Hotel gewonnen.

Mary Kehl und Christina Silvia Meyer von der Gruppe „Sweet Sugar Swing“ sorgten für musikalischen Schwung. Sie interpretierten unter anderem den „Sonderzug nach Pankow“ und boten ihre Version von Trude Herrs „Ich will keine Schokolade!“ dar. Locker-leichte Unterhaltungsmusik spielten Heinz Fröhling und Kai Liedtke.